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  • »Gerd_1966« ist der Autor dieses Themas

Vorname: Gerd

Wohnort: Mechernich-Lückerath

Baujahr: 2003

Getriebe: Schaltgetriebe

Form: BWY - Turnier

Motor: Diesel 2,0l / 96 kW (130 PS)

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1

Donnerstag, 5. September 2013, 12:15

Notlaufprogramm beim Beschleunigen ab 3. Gang,Hohe Außentemperaturen

Hallo an alle,

zu aller erst großes Lob an alle Schrauber und Ihr Fachwissen, speziell an Red Focus der mir schon unkompliziert unter die Arme gegriffen hat. Nochmals Dank, Scheini strahlt immernoch wie am ersten Tag.

Fahrzeug: Mondeo TDCi 03/2003, 2,0l, 349.000 km, Unterdruck gesteuerter Turbo ohne Elektronik, Injektoren ca. 220.000 km alt.

AGR ist gereinigt auf Lauf und Dichtigkeit getestet anschließend mit Platte stillgelegt, Dieselfilter neu, LuFi neu, Ansaugbrücke gereinigt, Schlauch AGR ok.

Das Problem wurde hier schon tausendmal behandelt nämlich: beim Beschleunigen im 3. und 4. Gang springt der Motor ins Notlaufprogramm, Zündung aus, Starten - alles normal bis zum Vollgas beschleunigen
dann wieder auf Anfang. Vorzugsweise bei Außentemperaturen über 25°C.

Ausgelesene Daten im Stand: Raildruck Start 280 bar, Leerlauf 238 bar, Zündung an 6-8 bar, 1500 U/min ca.550 bar, Fahren ca 3200 U/min ca.1480 bar (aus Freez Frame), Rücklaufmenge im Stand zwischen -1 und +1, Fahrbetrieb ca. 1500 U/min -2 bis +2.

Ausgelesener Fehler: der allseitsbeliebte P0251.
Vorhandene Fehler (Speicher wurde die letzten 4 Jahre nicht ausgelesen): P2263, P0560, P0105, P0325
Da beim Kaltstart der Motor nagelt (2-3 min) leichte blaue Fahne wirft und P0325 werde ich noch einen Rücklaufmengentest am Samstag durchführen.

Im Kraftstofffilter wren 4 kleine schwarze magnetische Späne.

Auffällig: Ladedruck läuft ca. 2-3 sec hinterher oder reagiert nicht (Leerlauf) Magnetventil?
Intake Air Temperature ist 15-20°C höher als Außentemperatur (Außentemp. 25°C/IAT 48°C) gibt es einen seperaten Sensor oder wird über MAP-Sensor gemessen, da ich denke der MAP ist in Ordnung, weil beim Fahren ohne Map Beschleunigung deutlich schlechter.

Ich werde auch noch den LLK auf Verschmutzung kontrollieren.

Über Vergleichswerte bezüglich Raildruck / Drehzahl, Aunsaugtemperatur / Außentemperatur, Ladedruck Ansprechverhalten oder Tipps zur Fehlereingrenzung bin ich Seeehr Dankbar, da mir langsam das spezifische Fachwissen fehlt.

Schon jetzt an alle die sich die Mühe gemacht haben den Roman zu lesen 1000 Dank.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gerd_1966« (5. September 2013, 12:22) aus folgendem Grund: Korrektur


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2

Freitag, 6. September 2013, 21:41

Push, keiner eine Info, :( :( :( :(
MfG Gerd

Vorname: Peter

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3

Freitag, 6. September 2013, 22:24

natürlich ist die intake Air Temp höher, als die Außentemperatur, der Turbo komprimiert die Luft, dabei heizt sie sich auf. Dafür der Ladeluftkühler kühlt das Ganze wieder etwas runter.
Ohne Last macht der Turbo nichts, im Leerlauf kommt natürlich so gut wie nix.
Die blaue Wolke beim Kaltstart (stinkt die gräßlich?) deutet auf verschlissene Injektoren hin.
Nur die Injektoren zu wechseln ist grenzwertig, wenn sich Späne von der Pumpe finden, auch wenn es nur einzelne sind. Kann sein, daß die Pumpe grad anfängt und dann sind deine Injektoren bald wieder hin.
Ich würde den Fehlerspeicher löschen und schauen, welche Fehler wieder kommen.

Pumpe und Injektorenwechsel ist bei der km Leistung eigentlich nicht mehr sinnvoll, wenn man es nicht selbst macht oder sehr günstig bekommt. Bei mir gabs bei 465 000 nen Riß im Kolben => Motorschaden. Ich erinnere mich auch an einen Post bei MT: der Schreiber gab an, sein Kumpel sei Ingenieur bei Ford und auf dem Prüfstand hätte ein 2,0er TDCI bei 480 000 km den Löffel abgegeben.
Irgendwann kommt auch der Ruf der Hinterachse und die Radlager (falls noch original), d.h. der Wartungsaufwand steigt ab einem gewissen Punkt beträchtlich an. Rostet deiner?
Ich habe auf den letzten 50 000 km meines alten TDCI ca 3000 EUR an Wartung reingesteckt. Ist sehr schwer den "Point of no Return" VORHER zu erkennen :D
Gruß, Peter

MK3 TDCI 2.0 BJ 2002 130 PS 465 600km RIP
MK3 TDCI 2.2 BJ 2006 270 000 km Bluefin
MK3 TDCI 2,2 BJ 2006 190 000 km

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4

Freitag, 20. September 2013, 10:01

Hallo Peter,

zu allerest entschuldigung für die späte Antwort.

Es ist natürlich genau so wie Du schreibst, aber ich mag meinen alten Herrn sehr, hält ja auch tapfer durch und macht seinen Job sehr gut. Hinterachse hab ich schon komplett überholt, Dämpfer, Federn, Koppelstücke, Lager der Längslenker. Die Vorderachse ist im Frühjahr dran, die Kupplung auch.

Ich bin auch bereit die Injektoren zu investieren, na ja bleibt noch die Einspritzpumpe. Zur Zeit fahre ich ihn ohne Tuning Box (Magic Parts) und er macht keine Probleme. Die Sanierung Vorderachse und Einspritzung will gut überlegt sein-- richtig. Aber welches Auto bekommt man für ca. 2000,-€. Geht der Motor dann den Weg des irdischen ist die Fahne auf Halbmast -- auch klar.

Rost ist kein Thema alle Türen schon auf Garantie gewechselt.

MfG Gerd

Vorname: Peter

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5

Freitag, 20. September 2013, 20:14

Hallo Gerd,

irgendwann kommt der Point of no Return. Ich habe im letzten Lebensjahr meines alten TDCI ca 3000 EUR Reparaturen und Wartung reingesteckt - hier allerdings nix selbst gemacht. Gut, dafür ist der nochmal 50 000 km gefahren aber der Wendepunkt war augenscheinlich bei gut 400 000 km gewesen. Im Nachhinein weiß man es :) Ich habe auch dran gehangen, der war bis zum Motorschaden durchgewartet. Wenn Kupplung und Vorderachse UND Pumpe + Düsen anstehen bist du beim Selbsteinkauf vom Material schon über dem Zeitwert. + Werkstattkosten, oh je. Injektoren + Pumpe kann man für 2000 in der Werkstatt hinbekommen, wenn man weiß wie und wo. Kupplung ca 900 - 1000. Und so weiter. Es wäre leichter, ihn aufzugeben, wenn jetzt alles auf einmal kommt. Wenn du alles selbst machst, kann es sich dagegen durchaus noch lohnen.
Gruß, Peter

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Spacy« (20. September 2013, 20:21)