Shroubair Schüler
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Beiträge von Shroubair

    Das sind die Kollegen, die 40+ Stunden/Woche bei einem OEM oder Zulieferer, Zuliefererzulieferer oder Zuliefererzuliefererzulierferer oder dessen Handlanger knechten und sich gleichzeitig mit ebenso vielen Problemchen rumschlagen müssen. Wie? Sind sie nicht? Es sind vllt. die Leute, die irgendwo mit schwatten Fingers irgendwas schrauben? Ich glaube, die können was reppen = modifizieren aber ob das dann auch alle Qualitätsanforderungen erfüllt, möchte ich bezweifeln.

    Ist das sarkastisch gemeint? Wenn dem so ist, dann haben sich die "wahren Ingenieure" dabei was gedacht. Es könnte z. B. sein, dass sie mit dem Weglassen auch ein paar Details geändert haben um auf die Wirbelklappen verzichten zu können. Solche Optimierungen passieren "unterwegs" also während der Produktionslaufzeit. Vllt. hat der Ansaugkrümmer ein leicht anderes Innenprofil bekommen oder der oder die Radien oder Winkel von Teilen des Ansaugkanals wurde verändert, vllt. wurde auch nur die Oberfläche des Ansaugkanals (teil)gecoatet um den Luftfluss zu optimieren, vllt. haben die auch die Steuerzeiten geändert oder mehreres zusammen, wir wissen es nicht, denn das sind gut gehütete Betriebsgeheimnisse.

    Gibt es denn nicht irgendwo am Motorblock noch eine Schraube, um das Kühlwasser zumindest teilweise ablassen zu können?

    Warum sollte es eine geben? Warum sollte ein Hersteller eine Schraube mit allen drumherum (Dichtung, Hinweis in der Betriebsanleitung und Werkstatthandbuch, ...) einbauen, wenn man sie nicht braucht? Der Hersteller denkt in erster Linie an die Produktionskosten und je mehr Einzelteile man braucht, desto teurer wird es.


    Das ist Entwicklungs- und Produktionstechnik:
    Wenn man beschlossen hätte, am Motorblock eine Kühlwasserablasschraube einzubauen, müsste man bei der Entwicklung kucken,

    • an welcher Stelle die Schraube sitzen muss, damit man an die Schraube kommt und dies gleichzeitig ein kühlwasser-günstiger Platz ist, sofern es den überhaupt gibt,
    • wo das Wasser hinläuft bzw. hinlaufen könnte wenn es denn heiß oder arschkalt ausläuft und was beschädigen könnte, auch der Monteur in der Werkstatt fällt darunter,
    • was passiert, wenn man die Schraube zu heftig anzieht (Abreißen von anderen Teilen, Vorschädigungen usw.)
    • ...


    Dann müsste man das ganze testen, ob die Schraube/Dichtung auch mind. 8 Jahre dicht bleibt ohne dass man was an der Schraube gemacht zu haben (Korrosion) und dass man die Schraube auch dann noch lösen kann. So eine Testerei mit arschkalten und schweineheißem Kühlwasser über diverse verschiedene Testzyklen (Daurkalt, Daurheiß, Temperaturwechsel, Erschütterung/Vibration, ...) kostet sehr viel Zeit. Wenn es da zu Problemen kommt, dreht man noch eine Extrarunde.


    Ok, alles soweit getestet und freigegeben. Jetzt kommt die Produktion. Für vllt. 100.000 bis 300.000 jährlich hergestellte Motorblöcke muss man ebenso viele Kühlwasserschrauben einkaufen inkl. Dichtungen. Da muss dann ein Einkäufer mit den Produzenten (mehrere! wegen mögl. Produktionsausfall bei einem Zulieferer) um Preise feilschen. In der Fabrik muss es dafür auch Lagerplatz dafür geben, die beiden Teile müssen in der Teile-Datenbank (Arbeitsaufwand) aufgenommen und gepflegt werden. Dann muss man zusehen bzw. irgendwer nachhalten, ob die Schraube + Dichtung pünktlich zum Produktionsbeginn bzw. während der Produktion immer vorrätig sind. Noch jemand anderes muss stichprobenartig die gelieferten Teile auf die geforderte Qualität checken und ggf. stornieren ohne dass es zum Produktionsausfall kommt. In der Produktion dauert die Produktion eines Motorblocks jetzt vllt. 10 Sekunden länger, außerdem ist das eine Fehlerquelle, die man im Vorfeld, also vor der Planung der Produktion berücksichtigen muss. Man macht sich also Gedanken darum, wie man sicher stellen kann, dass die richtige Schraube mit der richtigen Dichtung in der richtigen Reihenfolge mit dem richtigen Drehmoment eingeschraubt wird. Dann noch der Hinweis in der Betriebsanleitung/Werkstatthandbuch, jemand der die Leute in der Produktion mit Material versorgen muss und jetzt noch Ablasschraube und Dichtung mitliefern muss (extra Handgriffe = extra Zeit), ...


    Das alles zusammen sind Kosten, die den Motorblock verteuern. Also nicht nur das Material, sondern auch der zusätzliche Logistikaufwand, die Entwicklung und die langsamere Produktion eines Motorblocks. Das und noch ein paar andere Dinge sind die Gründe, warum bei Massenproduktion auf allen möglichen Zeug verzichtet wird, warum man auf Schrauben verzichtet und Plastikgehäuse lieber kompliziert zusammenclipst anstatt zu schrauben (Reparaturfall).
    Im Endeffekt wird das Auto dann ein paar Euros teurer und das Konkurrenzmodell ist dann ein paar Euro billiger und schon werden die angestrebten Verkaufszahlen nicht erreicht und das ist ganz schlecht für's Geschäft.
    Dazu kommt noch, dass das Kühlwasser während der offiziellen Lebensdauer eines Autos von 8 Jahren (10 Jahre für Lieferfahrzeuge und 12 Jahre für LKW's) nicht gewechselt werden muss, denn lt. Bedienungsanleitung oder so heißt es, dass das Kühlwasser erst nach 10 Jahren mal gewechselt werden sollte. Und dafür kann man auch mal den untersten Schlauch abziehen oder zerschneiden. Von daher ist eine Kühlwasserablasschraube im Grunde überflüssig.


    So geht Autoproduktion bzw. jede Massenproduktion. Weglassen, was man nicht braucht ist die Maxime.

    Insbesondere da fehler von letzte fahrt am Abend auf erste Fart nächste morgen aufgetretten ist.

    War bei mir damals nicht anders. Und jetzt?


    Ich vermütte ein maderbiss oder so.

    Stand das Auto über Nacht mit offenen Türen und lagen am nächsten Morgen zerruppte Innenraumteile im Fußraum?

    Oder da leben andere beißwütige Tiere im Auto. Ich hatte mal ganz ganz viele Eicheln im Motorraum. Da hatte ein Eichhörnchen sein Vorratskeller angelegt. Aber es hat nicht in den "Vorratskeller" gekackt und auch sonst keine wilden Partys gefeiert und irgendwo drauf rumgekaut hat es auch nicht. Ich empfehle daher Eichhörnchen.


    Ich habe kein Ahnung wo ist andere ende von dem kabeln !

    Das verrät dir das Kabel, wo es hin geht. Einfach ausbuddeln und schlau werden.


    WTF?


    Dir wird hier innerhalb kürzester Zeit, die Lösung auf dem Silbertablett serviert. Du diskutiert auf Teufel komm raus, das es das nicht sein kann. Was hast du erwartet? Das einer vorbeikommt und es dir direkt für lau, inklusive Teile repariert?

    Den Eindruck habe ich auch. Oder zumindest das irgendjemand sagt: Fahrersitz nach hinten schieben, die Ecke mal ordentlich durchsaugen, Sitz wieder richtig einstellen, fertig.


    Und was jetzt???

    Jetzt macht der Sensor nach dem Ausbau das, was er soll. Jetzt wieder einbauen, Fehler löschen, glücklich sein......bis zum nächsten mal.


    Also doch nicht defekt!? Oder?

    Das wissen wir erst, wenn der Sensor wieder drin ist und es keinen neuen Fehler gibt.


    @Condomino von dir erwarte ich NIX!
    Und mir meine Auto zu repariern noch weniger.


    Blöd herumscheisen kann ich auch sogaar ganze tag.
    Ich brauche ein gute tip sonst NIX

    Rumpöbeln das kannst du sehr gut. Es wäre aber noch schöner, wenn du mal dein Problem nach den Hilfestellung lösen würdest und deine Erfahrung posten tätest. Ist das eine Idee?


    Und das mit defekte sensor zeigt sich Aktuell das meine Sensor OK ist.

    Und was willst du jetzt? Das ist keine rhetorische Frage.

    Aber kann es sein und das kabel defekt zu sein!

    Das Kabel wird nicht kaputt sein, wenn dann evtl. die Stecker bzw. Steckkontakte, wenn da mal was nass oder feucht war. Aber eher unwahrscheinlich.


    Oder sonst was.

    Genau, der Sensor. Das ist die größte Fehlerquelle und meistens ist das Teil im Eimer.


    Wie gesagt bei fahrt reagiert der sensor und liefert welche werte .

    Und diese Schwankungen der Werte könnte der Fehler sein. Möglicherweise sollten die Werte zwischen 0...0,15 liegen oder sowas. Wir wissen es nicht, das könnte im Werkstatthandbuch stehen oder ist geheim.


    Diese werte von dem Video oben sind am Stand gemacht.

    Und nach meinem Gefühl schwanken die relativ stark. Nur ein Vermutung, aber von -0,08 m/s² bis 0,82 m/s² sind 0,94 m/s² Differenz. Und nochmal, es gibt ZWEI Werte.


    Aber das fehler sofort nach löschen und ohne das Auto geschutelt oder bewegt wird wieder kommt ich habe am verdacht das etwas anderes defekt zu sein.

    Der Sensor liefert nicht plausibele Werte (Mehrzahl! 2 Werte!) und wird daher sofort als defekt erkannt. Wenn das Steuergerät nach dem Einschalten des Sensors (Zündung an) an einem Pin beispielsweise 3,5 bis 3,7 Volt liefern soll (Stillstand) für mindestens 0,2 Sekunden aber es kommen 3,1 Volt vom Sensor und der Wert schwankt in den 0,2 Sekunden um vllt. +/-0,3 Volt, dann ist das Steuergerät so schlau und weiß sofort, dass der Sensor im Eimer ist. Und wenn am anderen Pin es für diese 0,2 Sekunden 1,5 Volt sein sollen +/- 0,1 Volt und die sind tatsächlich für diese Zeit konstant bzw. in dem Bereich 1,4...1,6 Volt, dann ist der Sensor immer noch defekt.


    Weil der Sensor analog ist gehe ich davon aus, dass beide Werte während des Einschaltens gecheckt werden, ob die Werte stabil sind und im richtigen Bereich liegen. Ist das nicht der Fall, wird ein Fehler angezeigt. So können Steuergeräte die angeschlossenen Sensoren überprüfen. Direkt nach dem Löschen des Fehlers im Steuergerät ist das Steuergerät auch so schlau und checkt den angeschlossenen Sensor nochmal und wenn der Fehler immer noch da ist, wird sofort ein Fehler angezeigt.


    Die Leute mit genau dem Problem rennen doch nicht alle umsonst auf den Schrottplatz und besorgen sich einen neuen Sensor. Dass der Stecker vom Sensor einen Schaden hat oder der Stecker am Steuergerät, halte ich für kaum möglich.

    Welche sensorwerte sind auserhalb??

    Keine Ahnung! Der Sensor liefert 2 Werte zurück, soweit ich weiß Z- und X-Achse = Yaw und Pitch.
    https://www.greenline.jp/catal…id_digital_IMU_sensor.php (das Bild mit dem Auto)


    Oder schreibst du pauschal wegen fehlercode?

    Auch. Wenn ein Steuergerät sofort einen Fehler feststellt, ist da was konkret im Eimer und nicht nur ab und zu.


    Am stand bewegt sich sensor bis 0,45m/s
    Siehe das Video von dem Link unten.

    Da habe ich Werte gesehen von -0,08 bis +0,82 m/s². 0,45 m/s² könnte der Mittelwert sein.


    Wieviel sollte diese Wert am Stand sein?

    Keine Ahnung! Das weiß der Hersteller. Vllt. steht sowas im Werkstattbuch. Und es sind immernoch 2 Werte.


    Und ich möchte das Kabelbau prüfen.
    Also wie verlauft das Kabel von Sensor? Wo sind andere enden von dem Anschlüssen?

    Vom Sensor irgendwo lang zurm Steuergerät.


    Deine Anleitung habe ich gesehen aber ich möchte diese verdammte ausbau vermeiden solange das geht.

    Wirste wohl nicht drum herum kommen.


    1. Wie komme ich zu dem sensor

    Mittelkonsole raus, Radio raus usw. und dann so 20-30 cm unterm Radio, ganz tief unten, direkt auf dem Bodenblech. Knarre, lange Verlängerung mit Verlängerung, fummeln, geht irgendwie.


    2. wie mache ich calibrierung danach?

    Kannste nicht machen. Das macht der Hersteller = Zulieferer.


    3.DANKE

    Vllt. solltest du dir jemanden suchen, der das macht.

    Haste irgendwo ein bisschen lackiertes Blech, dass du nicht brauchst? Dann mach da mal 2 Dellen rein, mach in eine Delle ein paar Tropfen Servoöl und in die andere ein paar Tropfen Bremsflüssikeit und schau dir das in 24 Stunden noch mal an. Bremsflüssigkeit ist extrem aggresiv.

    Habe ich heute Nachmittag schon gemacht um die Farbdifferenz zw. Motoröl und Bremsflüssigkeit (auch Öl) zu sehen. Das Blech ist ein Deckel vom Glas. Mal abwarten.
    Eins habe ich aber festgestellt, wir lernen ja ständig dazu. So wie es aussieht mischt sich Servo-/Hydrauliköl nicht mit Bremsflüssigkeit und Bremsflüssigkeit hat eine höhere Dichte als Servo-/Hydrauliköl = die Bremsflüssigkeitsreste würden sich unten im Vorratsbehältersumpf ablagern, wie auch anderer Dreck und Wasser. Leichte Stoffe schwimmen oben unterm Deckel vom Vorratsbehälter und nur die Mittelschicht wird gebraucht. So ähnlich funktionierte auch unsere Klärgrube, nur das es 3 Kammern hintereinander waren wobei die letzte die größte war und damit die Fließgeschwindigkeit des Abwassers am langsamsten war.


    Und mit der Aggressivität, wenn da noch ein paar Tropfen Bremsflüssigkeit drin sein sollten: Es ist nicht so, dass aufgrund der geringen Menge gleich alles zerfressen wird, denn beim Zerfressen neutralisiert sich der aggressive Bestandteil der Bremsflüssigkeit bzw. ist gesättigt. Es kann aber dadurch evtl. zu Folgeschäden kommen, das ist mir schon klar. Was jedenfalls nicht geht ist das, was man z. B. in Filmen sieht z. B. im Film "Alien", wo eine geringe Menge einer ätzenden Flüssigkeit gleich kiloweise Metall auflöst. Wasser z. B. ist sehr ätzend und löst sehr viele Stoffe auf. Aber in einem Liter Wasser kann ich nur eine bestimmte Menge Salz auflösen oder eine bestimmte Menge an Eisen zum rosten bringen. So, genug rumgeklugscheißt.


    Thomas, du blickst da noch durch?

    Sooo schwer isses jetzt auch nicht.


    Er hat Motoröl geprüft. Zu wenig. Öffnet den am nächsten liegenden Deckel (1. Fehler, ist ja Servo), kippt Motoröl rein. Oh Schreck, Motoröl in der "Bremsanlage", Motoröl raus, Bremsflüssigkeit rein (2. Fehler, ist ja immer noch Servo).

    Genau so! So ist das, wenn nichts auf den Deckeln steht. Vllt. steht dazu was in der Betriebsanleitung aber da habe ich nicht reingekuckt.

    aber wenn man scheinbar keine Ahnung hat sollte man das lassen!

    Lesense mal das:

    (Hirn im Auto-Power Off Modus, kein Wunder aufgrund der Ereignisse der letzten Wochen/Monate, anderes Thema)

    Das ist ja gemeingefährlich!

    Ist es nicht, es ist nur mein Problem, keins der Allgemeinheit.


    Hast du schonmal irgendwo einen Motor gesehen bei dem das Öl dick bis oben kurz vorm Deckel stand...?

    Ja, das sah genau so aus, es war aber ein ölverschmiertes Blech, das direkt unter dem Einfülldeckel war. Der Zweck war wohl, damit bei laufendem Motor kein Öl rausgeschleudert wird.


    Das heisst: Kompletter Wechsel des Servoöls.

    Ich habe die Kiste keinen Millimeter bewegt, auch nicht am Lenkrad gedreht, gar nichts, und mit viel Fummelei den Pott relativ sauber/trocken gekricht. Dennoch alles wechseln?

    Äh, wo sitzt den beim 1.8er der Ölmeßstab?

    Na, das gelbe Ding da vorne. :)
    Und der rein schwarze Deckel bei mir, da dachte ich nicht nach (Hirn im Auto-Power Off Modus, kein Wunder aufgrund der Ereignisse der letzten Wochen/Monate, anderes Thema) und habe da Motoröl reingekippt.


    Dass da links neben dem Ölmeßstab ist der Servoölbehälter der Servolenkung.

    Interessant! Bei dir steht was auf dem Deckel, was das ist, bei mir ist alles schwarz. Also ist der Pott nicht für die Bremse, sondern Servolenkung. Ok, das erklärt einiges.
    Bei mir ist zudem alles etwas schmutziger.
    Also muss ich Servoöl reinkippen, nachdem ich das jetzt nochmal sauber machen darf.....

    Schon was älter der Fred aber mal ergänzend:


    Für mich stellt sich also die Frage, inwiefern CAN- Signale denn "genormt" sind?

    Fahrzeugintern macht jeder Hersteller was er will, da gibt es keine Norm. Genormt wird es aber, wenn die Daten vom CAN über den Diagnoseanschluss gehen und zwar nur das, was mit der Umwelt zu tun hat. Mit einem x-beliebigen Diagnosegerät kann man also alle umweltrelevanten Daten auslesen aber nicht die anderen, da macht der Hersteller was er will, z. B. Diagnosefunktionen für die Klimaanlage. Zwischen dem Diagnoseanschluss und dem fahrzeuginternen CAN-Bus(sen) sitzt noch das Gateway, dass die fahrzeuginterne Kommunikation in für Diagnosezwecke sozusagen übersetzt. Das Diagnoseprotokoll ist anders aufgebaut als das fahrzeuginterne Protokoll, also hinter dem Gateway.


    Senden nicht auch bspw. die Lenkradfernbedienung und Tempomat Bedienung über CAN-Bus?

    Meistens sind aus Kostengründen und das ist ein sehr sehr wichtiger Aspekt in der Fz.-Industrie, solche Dinge so preiswert wie möglich implementiert. Und das sind Schalter und Widerstand, da braucht man für diverse Schalter nur 2 Drähte und ein paar Widerstände. Da ist keine Software dahinter, wo Fehler drin sein könnten und auch muss so eine Software geschrieben und getestet werden (Entwicklungskosten), deswegen Schalter und Widerstand. Widerstände sind zudem billiger und leichter als zusätzliche Drähte, wenn man z. B. jeden einzelnen Schalter zum Steuergerät verbinden müsste.


    Über den CAN-Bus kommunizieren die Steuergeräte (STG) untereinander, wenn sie denn dürfen. Audi z. B. hat vor Jahren schon den "Komponentenschutz" eingebaut, da dürfen nur die Steuergeräte miteinander kommunizieren, deren Seriennummer im Master-Steuergerät registriert ist. Tauscht man ein Steuergerät aus und das neue ist beim Master-STG nicht registriert (der Master kuckt regelmäßig nach, wer alles am CAN-Bus angeschlossen ist und fragt die Seriennummer von allen STG ab), dann bekommt das fremde STG die Mitteilung "mach Stand-By" bzw. "geh schlafen". Damit ist die Komponenten vor dem Kunden/Fahrer geschützt = außer Betrieb.

    Guntach! :)


    Vorgestern habe ich eine Dummheit gemacht* und jetzt muss ich den Vorratsbehälter der Bremsflüssigkeit komplett leer machen. Das habe ich jetzt gemacht und ganz normale DOT4 Bremsflüssigkeit eingefüllt und - oh-Schreck - da ist jede Menge rotes Zeug auf der gerade eingefüllten Bremsflüssigkeit. Ich gehe davon aus, was ich bisher so darüber gefunden habe, dass es sich um DOT5 (rot, auf Silikonbasis) handelt. In der Betriebsanleitung steht, dass DOT4 rein gehört. Kann DOT5 Schäden verursachen?


    Kann es evtl. sein, dass es auch kein DOT 5 ist? Das erste Zeug, was ich aus dem Vorratspott rausgeholt habe, war so ziemlich schwarz, erst einzelne Tropfen ließen eine Rotfärbung erkennen.


    Auf der anderen Seite, weil ich ja nicht wusste, dass das DOT 5 wahrscheinlich drin ist, habe ich DOT4 eingefüllt und jetzt habe ich wie Fettaugen auf der Suppe ein paar rote Tropfen auf der DOT4 (leicht gelb) Bremsflüssigkeit am schwimmen, ich denke, das mischt sich nicht weil unterschiedliche Basis, was meine Annahme bestätigt, dass es DOT5 ist.


    Meine Frage wäre, was ist jetzt sinnvoll? Annehmen, dass es DOT 5 ist und einfüllen oder was? Wobei ich gerade feststelle, dass man DOT 5 so gut wie nirgendwo bekommt....



    * die Dummheit war, wen's interessiert, ich habe den Ölstand gecheckt und wegen minimum Ölstand Öl nachgefüllt aber der Deckel neben dem Peilstab ist nicht der richtige für's Öl nachkippen. Von sowas kommt sowas.

    Du kannst ja gern mal 4 Wochen Praktikum machen und Kundengespräche führen, KV erarbeiten usw. Dann wirst du da auch etwas anders mit umgehen.

    Dann würde ich die extra Reserve-Arbeitszeit da mit draufpacken und auch so ausweisen. Dann steht da eben
    6,5 Stunden schrauben, kleckern, klotzen und heulen
    evtl. bis 1 Stunde extra Zeit weil altersbedingt Schrauben festwachsen, kann auch weniger sein aber nicht mehr

    Na bei euch oben ist doch wenig mit Salz, wieso den Wagen dann wegschmeißen, wenn er denn noch gut fährt und nicht durchgerostet ist? Passt doch sonst nicht zu euch Niederländern, bei euch werden die Autos ja generell sehr lang gefahren

    Das liegt wohl daran, dass die APK (Algemene Periodieke Kontrole, ähnl. TÜFF) nicht so streng ist wie in Germanien. Hier steht man nicht so auf Hierachie und Machtgebaren (einige TÜV-Prüfer z.B. so: hier ist ein Rostloch das muss UNBEDINGT zugeschweißt werden und das hier auch und dann noch dies hier gefällt mir garnicht!), hier kennt man das Wort Selbstverantwortung. Und wer sich mit seiner Karre wegen Schludrigkeit "auf's Maul legt", also ein teures Ticket kassiert, ist selber Schuld. Und bei den üppigen Beträgen überlegt man sich das vorher.
    Außerdem spielen noch andere Dinge eine Rolle wie z. B. die Haftpflichtversicherung. Meine vorletzte hatte 2016 den Preis von einem zum nächsten Jahr um 70% erhöht, von 12€ monatlich bei 80% Nachlass (Schadenfreiheitsrabatt, mehr geht übrigens nicht) auf 20€ oder so. Jetzt liege ich mit der billigsten Versicherung bei 26€ monatlich. Und je älter die Kiste wird, desto erheblich teurer wird es wohl. Dazu kommt ja noch die Kfz-Steuer, die auch nicht ohne ist und bei 56€ monatlich liege ich jetzt schon bei knappen 83€ monatlich an Fixkosten, nur das ein Auto vor der Tür steht. Der Liter Benzin kostet auch nochmal 1,63€ ca. Wenn man da irgendwo sparen kann, dann nimmt man es mit, vorallem wenn die Haftpflicht irrsinnig hoch ansteigt.
    Außerdem ist es auch eine Sache der Reparaturkosten. Ich würde für ein Auto, dass 15 Jahre alt ist und 190tkm auffe Uhr hat bestimmt keine 2000 € Werkstattkosten reinstecken, das macht für mich wirtschaftlich keinen Sinn.


    Aber vorher die doppelte Zeit berechnen, eindeutig NEIN!

    Von doppelter Zeit habe ich nichts gesagt, nur um einen abschätzbaren und deutlich mit dem Kunden kommunizierten Aufschlag. Also dem Kunden sagen, die Richtarbeitszeit ist nicht einzuhalten, weil .... deswegen gehe ich davon aus, dass es ca. 25% mehr Zeit kosten wird. Und wenn du, Kunde, die Preise mit anderen Werkstätten vergleichst, dann frage die, wie die mit Schwierigkeiten und den zeitlichen Mehraufwand aufgrund des Alters umgehen. So würde ich es vllt. machen, was spricht denn dagegen?

    bei mir wurden dann gleich beide Querlenker mitgemacht und diverse Achsmanschetten die schon kurz vor der Zerbröselung waren - warum mit Altteilen wieder zusammenbauen? Die Zeit ist die gleiche.

    Das kann man machen, wenn man weiß, dass die Karre noch einiges laufen soll. Meine Kiste hält realistisch gesehen vllt. noch 3 Jahre und bei 7000 km/Jahr sind das max. 25.000 km. Von daher werde ich nicht gleich die Teile auswechseln die sicher noch diese 25.000 km halten. Irgendwann, und vor allem bei einem Alter von 18 Jahren, darf man auch mal Abschied von einem Auto aka Gebrauchsgegenstand nehmen. Deswegen würde ich nicht gleich allerlei Neuteile einbauen sondern eher geizen, nicht weil es geil ist (das wäre dann typisch deutsch), sondern für mich finanziell Nachhaltig, denn das gesparte Geld kann ich dann z. B. in 3 Jahren in ein aktuelleres Modell stecken, denn da ist es wahrscheinlich besser angelegt. Nur mal nebenbei, die Kiste habe ich vor 4 Wochen von privat gekauft, ist jetzt 15 Jahre alt, hat 190 tkm runter und war 1400€ preiswert. Wenn ich mir ein paar Gummiteile ansehe, die der Sonne ausgesetzt sind, dann sind diese Teile eher am bröseln als am halten. Dazu das relativ abgegriffene Interieur (Lenkrad, Schaltknüppel) und eine Beule hinten rechts nicht professionell repariert und meine Schrammen, die ich noch dazu gebe, dann ist eben in 3 Jahren Schluss. Ich rechne vom Kaufpreis von 1400€ ausgehend, pro Jahr mit 500 € Werterlust. Bei neueren Autos ist das natürlich was anderes, aber hier sollte es vllt. passen. Daher kommen die 3 Jahre.


    Aber bei einem Kostenvoranschlag muß ich ja erst mal eine Zeit annehmen, da kann ich nicht einfach mal am Finger lutschen und mir was ausdenken.

    Aber den Kunden verschrecken mit "Reparaturdauer wird ca 8 Stunden sein" und anschließend 10 oder 11 Stunden abrechnen, auch wenn man vorher Bescheid sagt, also während die Reparatur im Gange ist, löst beim Kunden evtl. einen Panikanfall aus, der als Ursache "Fass ohne Boden" wäre. Der Kunde kommt sicher so schnell nicht wieder. Da kann man besser solche Schwierigkeiten vorher einkalkulieren und den Kunden sagen, dass es evtl. zu Schwierigkeiten kommt und deswegen vorsichtshalber mit 12 Stunden im Kostenvoranschlag gerechnet wurde. So ist der Kunde vorbereitet und freut sich, wenn dann anschließend nur 9,5 Stunden berechnet werden. Dieser Kunde kommt wieder, der andere eher nicht. Und selbst wenn es tatsächlich 12 Stunden waren, könnte man vllt. - nur um den Kunden positiv zu stimmen bei einer fetten Rechnung und nicht zu verlieren - auf die Rechnung 10 Stunden schreiben und die verbleibenden 2 Stunden für die Kundenbindung selber aufkommen. Muss aber jeder selbst wissen wie man's macht.

    Mit Kupplung und richtig machen lassen kannste glaub ich 1.100 - 1.300€ einplanen?!

    Es geht mir um die Zeit, nicht um den Preis, denn jede Werkstatt hat ein anderen Stundensatz und ich würde sicher nicht zu der Werkstatt des FFH gehen. Und ich bin mir sicher, dass meine Vorzugswerkstatt die E-Teile einbaut, die ich mitbringe, sofern es kein Schiena-Schrott ist. Ich schätze mal, der Schrauber Marcel (Chef himself, k. A. ob er Angestellte hat aber ich denke nicht, wohl aber Kollegen, die aushelfen) verlangt so 50€/Std. Wenn er also die angenommen 10 Stunden braucht, bin ich bei 500€ + Teile.


    6. Gang: Aus- und Einbauen Kurbelwellendichtring hinten 6.70h
    5. Gang: Aus- und Einbauen Kurbelwellendichtring hinten 6.30h


    Das sagt Autodata dazu

    Du meinst, wenn es ein 6-Gang Getriebe ist, dauert das Ganze 6,7 Stunden, bei einem 5-Gang Getriebe 6,3 Stunden als Richtwert?
    Es ließt sich nämlich so: Sechter Gang: Aus- und Einbauen Kurbelwellendichtring hinten 6.70h, Fünfter Gang: Aus- und Einbauen Kurbelwellendichtring hinten 6.30h
    Inwieweit ist das realistisch für freie Werkstätten, die evtl. nicht über technische Detailunterlagen verfügen, wie man z. B. die ganze Sache schraubt (Reihenfolge, worauf achten usw., Werstatthandbuch eben)?

    Der Wechsel der Dichtung (Kurbelwellendichtring nennt sich das glaub ich genau) ist nicht wild. Das Problem: Dafür muss die Kupplung raus. Ergo, wenn die noch nicht gemacht wurde, die gleich mit machen, ist nämlich eine Heidenarbeit.

    Also ist die ganze Sache eine Heidenarbeit. Ob irgendwann mal die Kupplung gemacht wurde, weiß ich nicht, nehme aber an, dass das nicht der Fall war. Wie lange hält die denn ungefähr? 190 tkm jhat die Kiste jetzt runter, Ich fahre ca. 7000 km im Jahr und das zu 95% in der Pampa (Landstraße/Autobahn), nix Stadtzyklus oder so. Ich gehe mal davon aus, dass die Kiste in 3 Jahren so weit runtergenudelt ist, dass sich dann der Schrotti freut, weil Reparaturen definitiv zu teuer werden und so bombe sieht die Kiste auch nicht mehr aus. Aber ich finde, man kann schon sehen, dass in den letzten Jahre immer eine Werkstatt was gemacht hat.


    Wie hoch der Ölverlust ist, weiß ich noch nicht. Ich habe gestern mal etwas sauber gemacht und die anderen Reste wollte ich auch noch mal wegpuzzen und dann kann ich das mal beobachten.
    Sollte der Ölverlust aber schon was mehr sein ....

    Das ist auch eher keine 30 Minuten oder 50€ Reparatur... ;)

    was wäre denn so ein grobes Richtmaß dafür? Irgendwo hier habe ich was gelesen, dass jemand die Kupplung in 6 Stunden schraubt, aber das war wohl vermutlich untertrieben. Meine Einschätzung bisher, so eine Reparatur würde vllt. 10 Stunden dauern (Fachschrauber). Ich kann es definitiv nicht machen, ich habe keine Hebebühne, Kettenzug usw. und ich bin kein ausgebildeter Schrauber (aber studierter Elektriker). Ich mache relativ einfache Dinge selbst, wie Wasserpumpe wechseln, Radnabe hinten und jetzt die Wischwasserpumpe. Und tagelang in einer machs-dir-selbst Werkstatt rumzuschraben habe ich weniger Ambitionen zu.

    Sind die Schläuche darüber ölführend, einer davon nass?

    Die dickem schwarzen Schläuche sind m. E. von der Klimaanlage und dann ist da noch ein Kabel oder Rohr, aber da ist nix, da tropft auch nix.


    Dinge haben die Angewohnheit der Schwerkraft zu folgen.

    EbenT deswegen bin ich der Ölspur nach oben gefolgt und sah dann eben die zwei Ölansammlungen in den beiden Mulden. Und das sieht mir so aus, als wenn es von innen an den Anti-Mäuschen-Deckel geschleudert wird und dann nach außen läuft durch die Undichtigkeit an der Wölbung. Aber das ist nur eine Annahme.
    Generell ist nur die Kante des Deckels (zum Mortor hin) sicherlich alles andere als dicht, liegt an der Form bzw. es ist einfach ein plattes Anliegen gegen einen Metallrand, keine Umschließung oder so.