artkos Fortgeschrittener
  • Mitglied seit 6. Januar 2013

Beiträge von artkos

    Das ganze mit den Elektrofahrzeugen ist einfach unausgegoren, leider. Die Idee, elektrisch anzutreiben ist uralt, das damit verbundene Problem auch. Bedauerlicherweise hat sich über hundert Jahre nichts wesentliches getan.
    Gäbe es einen wirklich anständigen Energiespender, der einem nicht die Haare vom Kopf frißt, das E-Auto wäre längst verbreitet, ohne jegliche staatliche Anreizsubventionen. Die derzeitig halbherzigen Versuche mit Ladestationen werden es auch nicht bringen, zumal da teils je nach Betreiber schon unverschämte Preise fürs Laden aufgerufen werden. In Mietshäusern wird es auch nichts mit ausreichenden Ladeboxen, an Laternenplätzen auch nicht.
    Die Li-Io-Technologie hat viel zu viele Schwachstellen, von der schädlichen Gewinnung mal abgesehn, viel zu teuer und dazu nicht langlebig genug. Alle Autos mit Strom betrieben und schon reichen unsere Stromlieferungen nicht mehr, denn dann müßten noch rund 250% zusätzliche Kapazitäten geschaffen werden oder das Stromnetz bricht zusammen. Oder wollt ihr ernsthaft aufs Kochen, Duschen oder Waschmaschine, Geschirrspüler temporär verzichten, weil grad Autoakkus geladen werden müssen oder umgekehrt, verzichtet Ihr aufs Autofahren, weil Haushalte Vorrang in der Grundversorgung haben?
    Eine Zwischenlösung wäre die Brennstoffzelle und Wasserstoff als Treibstoff für Stromversorgung, nur in der Tat, ebenfals zu teuer.
    Falls Ihr nun glauben solltet, ich hätte was gegen E-Autos, mitnichten, ich wäre einer der ersten, der eins hätte, wenn der Nutzen größer als beim Verbrenner wäre und es nicht nur wirtschaftlich, sondern auch sinnvoll dauerhaft zu betreiben wäre. Die e-Antriebstechnik hat was, nicht aber der nötige Betriebsstoff in Form eines geeigneten Energiespeichers, noch nicht.


    Meines Erachtens wäre sowohl die Politik als auch die Autoindustrie mehr als gut beraten, die Verbrennertechnologie wesentlich zu optimieren, Verbrauch durch Innovation drastisch reduzieren, Schadausstoß deutlich ohne Schummeln gegen Null senken. Da ist Diesel allein wegen höherer Energiedichte bestens für geeignet, man muß nur wollen und nicht a´la Umweltfanatikern mit Schaum vorm Mund das alternative Denken verbieten, nur weil sie glauben, uns das E-Auto mit Gewalt aufs Auge drücken zu müssen.


    Seid wachsam, Grüne schweben über den Wolken, wollen schon Regierungsverantwortung übernehmen, Kanzler stellen und dann? Gute Nacht Deutschland!


    Jedenfalls lasse ich mir weder einen Mondi noch alternative Dieselfahrzege vermiesen, werde, wenn es sein muß, das dann aktuell für mich sinnvollste Fahrzeug mit Dieselantrieb besorgen, wenn die jetzigen nicht mehr wollen sollten. Wobei ich den verlogenen Schlitzohren in Regierungsverantwortung zutraue, daß sie uns überhöhte Steuern, auf was auch immer, das inviduelle Autofahren insgesamt vermiesen werden wollen. Immer zu unser aller Wohl, müßt ihr denen einfach glauben, ganz sicher!


    Wer meint, ihm reichen 200-300 km Reichweite selbst im ungünstigsten Fall, von mir aus. Mir reicht es ganz sicher nicht. Deswegen möchte ich aber auch nicht gezwungenerweise noch ein zweites
    Fahrzeug für Langstrecke oder Zugaufgaben halten müssen, nur weil ich in der überwiegenden Zeit am Tag vielleicht nur 100 oder auch 200km Strecken habe und dafür ein e-Auto reichen kann, egal wie unwirtschaftlich das dennoch sein würde.
    Ich möchte auch mal eben 700 oder gar tausend km an einem Stück fahren können, allein weil ich es grad möchte oder vielleicht auch muß, egal ob nur 3 Mal oder auch 10-30 Mal im Jahr und nicht eine Woche vorher planen müssen, wie ich das überhaupt von Ladestationen überhaupt hinbekommen könnte.

    Na ja, selbst da gilt doch der sichtbare Eraltungszustand, auch wenn ich die Gummibalge darüber zu verstehen glaubte. Wobei die unteren, eher wohl Plasteteile, noch weniger anfällig sein dürften. Bin aber jetzt kein Materialchecker.


    Im übrigen stimme ich Deinem ersten Teil mit dem Check voll zu.

    @Gallier
    Wundere mich über Deine Aussage. Diese dämlichen Gummis haben zunächst mal die Aufgabe, Schmoggeintrag sowie Nässe nicht in die Hülse eindringen zu lassen und damit ein Rosten und Klemmen zu verhindern. Löblich finde ich die hier gepostete Version zum Ausbau und Reinigung des Stiftes samt Führunghülse mit anschließendem Einfetten. Kann dann beinah ewig halten, leider nur beinah...


    Warum bei jedem Bremsklotzwechsel die Gummis, wenn es überhaupt Gummi sein sollte, raus sollten, erschließt sich mir auch nicht. Solang die weder porös noch ausgehärtet sind, bleiben die bei mir drin.


    Irgend ein Plastik da dran machen, ist doch selbst schottenmäßig mehr als übertrieben und funktioniert nicht, da sich die Abstände je nach Belag und Scheibenverschleiß ständig ändern. Und ja, die Ziehharmonika gleicht das aus, der Plasteschlauch eben nicht.


    Kannst aber selbst für Dich überlegen, was sinnvoll ist. Viel Glück!

    Wenn man vom unbestreitbar guter Verarbeitung und geschätztem Fahrverhalten und viel Platz eines Mondi MK3 absieht, gibt es für Budgetlösungen durchaus brauchbare Lösungen. Dacia Duster II 1.5 dCi Adbue 4x4 ab Modelljahr 2020 könnte, mal als Allradgetrieben, so was sein, viele andere Marken sicher auch. Wer als Purist sagt, weniger ist mehr, hat doch nichts falsch gemacht.


    Hier ein Video von einem anderen Duster mit LPG

    Da sind aber andere Themenbereiche, die vom Gesetzgeber eindeutig definiert wurden. Halterungen sind da nicht von erfaßt. Schau Dir Aufbauten bei Campern oder Offroadfahrzeugen von Weltenbummlern an. Ich wüßte nicht, was gegen mechanisch sichere Befestigungen eines Reserverades an Fahrzeugen im Heckbereich sprechen sollte? Bin aber weder Fahrzeugexperte, noch kann ich es juristisch einordnen.

    Mal alternativ überlegen.
    Wie wärs denn statt dessen, mit Vergrößern der Radmulde? Rad wäre drin eh besser aufgehoben. Rechtliche Seite ist mir nicht klar, ob es erlaubt wäre oder nicht. Eigentlich sollte bei vernünftiger Ausführung nichts gegen sprechen.


    Ansonsten, bei ursprünglich geplanten Befestigung muß ja kein so schwerer Träger genommen werden. Vielleicht bekommt man das auch mit 2-3 Kg hin, wenn Teil selbst gebaut wird, vielleicht auch mit Durchbohren der Heckklappe einfacher hin zu bekommen. Optik ist bei der Nutzung mit Rad auf Heckklappe ja eher zweitrandig. Hinsichtlich geeigneter Dämpfer würde ich es mit den 230 Nm mehr zum Spottpreis einfach mal probieren und dann entscheiden, ob es Sinn macht, deutlich stärkere an Land zu ziehen.


    Was auch noch unklar bleibt, ob die Dämpferaufnahmen der stärkeren Belastung auf Dauer stand halten? Die rein theoretische Betrachtung allein hilft nicht wirklich weiter. Probieren geht nun mal über studieren.

    Nicht ohne Grund sollen Radschrauben nach 50-100km kontrolliert nachgezogen werden. Wobei ich mittlerweile auch bei nötigem Reifenwechsel das aus Prinzip selbst mache, da ich schon merkwürdige Rädermontagen beobachtete, um es dezent auszudrücken. Einen Drehmo mitzunehmen ist nicht wirklich schwer.

    Prüf die Leichgängigkeit mal ohne diese Andruckfedern. Denk an Urzustand des Bremssattels, mach die an den fraglichen Gleitflächen bis hin zum Metall blank, meine wirklich blank! Aber das weißt sicher schon, schrieb ich weiter oben.


    Befolge ruhig den Rat von @Mholzmichel, denn wenn deine Holde die Bremsen kaum nutzt, zu defensiv fährt, kann sich auch Schmogg festsetzen, falls die Ursache nicht am nicht ausreichend entfernten Rost liegt.


    Es ist auch nicht auszuschließen, daß die eingebauten Beläge nicht sauber genug entgratet oder nicht maßhaltig gefertigt wurden. Mal hatte ich eine Lackschicht von Vorbesitzern auf Gleitflächen Bremssattel vorgefunden, geht gar nicht!

    Mit anderen Klötzen meinte ich nicht unbedingt die gleiche Fertigung. Schau mal bei Teilehökern und probier die, kann ja auch an Mischung des Ford Belages liegen, aber auch an schleichendem Verkanten. Mit Verbraucht würde ich Rostzuwachs übersetzen, also daas Gegenteil von verbraucht. Den vorherigen Hinweis von mir hast sicher gelesen, oder? Die Beläge müsssen freigängig gehen und dürfen nicht klemmen oder mit der Zeit schwergängiger werden.

    Kupferpaste ist out. Meinungen gehen ziemlich auseinander, ob gut, schlecht oder geht gar nicht, müssen wir hier nicht ausbreiten. Plastilube ist ok.


    Zu Bremsflüssigkeit, die Quietscht garantiert nicht, hab ich auch nie in den Raum geworfen. Für mich bei unerklärlichen Symptomen dennoch ein Checkpunkt, ob durch Verdampfungswirkuung nicht Luftblasen den ersten sanften Andruck beim Bremsbeginn nicht doch negativ beinflußt. TE schrieb, das beim Durchdrücken Quietschen aufhört.


    Bearbeite auch die Gleitflächen, bis Stahl sichtbar wird!

    Ich nehmen an, neuere Bremsflüssigkeit ist drin, entlüftet wahrscheinlich auch. Da ja wohl alle verdächtigen im Bremssattel ausgeschloßen sind, können es eigentlich nur die Klötze selbst sein. Ob verglast oder was auch immer. Mein Ansatz wäre, jetzt erst mal andere Klötze rein, beinah egal welche Firma und dann mal schauen, obs damit weg ist.


    Da fällt mir ein, vielleicht noch einmal ein Augenmerk auf die Gleitstellen im Bremssattel und an den Klötzen legen. Denkbar, daß da noch zuviel nicht abgetragener Rost sitzt. Denn wenn es nach Demontieren ne Weile ging und dann relativ schnell wieder Quietschgeräusche kommen, ist vermutlich relativ schnell was zugesetzt. Hatte mal nen Sattel vom Golf, da schien es sauber zu sein, es war aber ne fast glasige Rostschicht drauf, die nur schwer entfernbar war. Feile hat geholfen; nur nicht den Guß mit anfeilen, nur blank machen!

    Hab jetzt nicht alles gelesen, wie sieht es denn mit Spurstangen, Traggelenken aus, sind die wirklich noch i.O., was ist mit Buchsen in Querlenkern, sind die Radlager kontrolliert, nicht das die ausgelutscht schlackern?