Querbeschleunigungssensor/Gierratensensor selber checken (Mk3)

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  • Querbeschleunigungssensor/Gierratensensor selber checken (Mk3)

    In den letzten Tagen habe ich mich wegen amtlicher Anforderungen (Tüff) meiner dauerleuchtenden ESP-Lampe gekümmert. Lt. hat der Querbeschleunigungssensor einen Fehler verursacht (Fehlercode C1279 - Gierraten-Sensor und Querbeschleunigungs-Sensor: Stromkreisfehler). Und da das Teil nicht gerade preiswert zu bekommen ist, selber machen, also erstmal kucken, ob das Teil überhaupt defekt ist. Weil es ein analoger Sensor ist, ist das mit Hausmitteln einfach zu machen.

    Was man braucht:
    9V-Block oder eine 12V Stromquelle (Boardnetz)
    Multimeter/Spannungsmesser

    Was man nicht machen darf ist den Sensor fallen zu lassen oder zu werfen!

    Im Bild unten ist das Pinning des Sensors zu sehen, aber im Stecker/Anschluss steht es auch. Wegen Verpolung muss man sich keine Sorgen machen, der Sensor hat einen Verpolschutz eingebaut.
    Was fummelig sein könnte, ist die Pinne vernünftig zu kontaktieren. Entweder man hat spezielle Klemmen oder man wickelt sich aus Draht eine "Feder", die vom Durchmesser so groß ist, dass man diese Feder auf die Pinne schieben kann.

    Beim checken den Sensor ruhig auf einer eben Fläche legen und nicht bewegen, das also auf'm Tisch zu machen wäre eine gute Idee.
    An Pin 3 also Plus und an Pin 6 Minus anschließen. Weil der Sensor lt. Datenblatt auch noch 8,4V oder 8,6V funktionieren soll, bei der Batterie im angeschlossenen Zustand mal checken, ob die überhaupt unter Last noch an die Werte kommt. Der Sensor ist nicht unbedingt einer der Energieffiziensklasse A++++++, lt. Datenblatt soll der ca. 70 mA ziehen.
    Jetzt das Messgerät mit Minus verbinden und mit der Plus-Leitung die freien 4 Pins messen. Die Messwerte sollten diese sein:

    Pin
    Spannung
    Funktion
    1
    2,5V
    Referenzspannung, verändert sich beim Bewegen des Sensors nicht (2,507V)
    2
    0V
    BITE = Buid In TEst (-0,007V)
    4
    ca. 2,5V
    Ausgang Gierrate (2,54V)
    5
    ca. 2,5V
    Ausgang Beschleunigung (2,543V)
    (Die Messwerte in Klammern sind meine gemessenen Werte)

    Pin 4:
    Wenn man den Sensor auf dem Tisch liegend um die eigene Achse dreht, sodass die soz. die Flansche umeinander kreisen (Schleuderbewegung) im Uhrzeigersinn, muss die Spannung Richtung 0V gehen (minimal ca. 0,6V), bei Drehung gegen den Uhrzeigersinn muss die Spannung Richtung 5V gehen (max. ca. 4,5V). Wenn der Sensor nicht bewegt wird, muss sich der Wert bei ca. 2,5V wieder einstellen.

    Pin 5:
    Selbiges aus mal mit dem Kippen (Winkelmessung). Stellt man den Sensor hochkant auf den rechten Flansch (in Fahrtrichtung), muss die Spannung von 2,5V auf ca. 1,5V (1,547V) absacken, auf den linken Flansch hochkant gehalten müssten es 3,5V (3,554V) werden. In horizontal waagerechter Lage müssen es wieder 2,5V werden.

    Das ist schon alles.

    Und weil ich irgendwo einen Defekt hatte (Stromkreisfehler, s. o.) habe ich den mal aufgemacht. Der Deckel ist mit einer Silikonwurst zugeklebt. Diese Wurst kann man ganz einfach abmachen. Mit einem scharfen Schraubenzieher oder Cutter-Messer an den Rändern der Silikomwurst einmal oder mehrmals rundherum lang gehen. Dann die Wurst an einer Stelle herausziehen und der Rest kommt praktisch von alleine hinterher. Der Deckel klebt im Idealfall an Silikon und ist damit runter. Man sieht nicht viel bzw. viel zu reppen (reparieren) gibt es da eigentlich nicht. Ich bin mir nicht sicher, ob bei mir der Fehler mit der internen Verbindung der beiden kleinen Leiterkarten aka Platinen in Verbindung steht aber diese weiß isolierten Drähte dazwischen haben später beim erforschen Probleme gemacht. Dieses weiße Zeug ist sowas papierähnliches bzw. vllt. ist es auch Papier. Auf der Seite, wo der Sensor selbst (Metallkästchen) angeschlossen ist, kam es bei mit zwischen den Drähten und dem Metallgehäuse zu einem Kurzschluss. Es kann durchaus sein, dass dies ein Schwachpunkt des Sensors ist, dass also im Laufe der Zeit das Papierzeugs sich an der Metallkante des Sensors durch scheuert oder durchdrückt und es so zum Kurzschluss kommen kann. Und weil ich vom Fach bin, kann ich auch sagen, dass Hersteller für Autoelektronik dafür sorgen müssen, dass die mind. 8 Jahre hält (Lieferwagen 12 Jahre, LKW 15 Jahre), danach darf es kaputt gehen. Sollte es evtl. so ein Fehler sein, dann einfach die weiße Isolierung von den Drähten vom Metall wegbiegen. Das hätte bei mir gereicht, hätte ich nicht soviel dran rumerforscht. :whistling:
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  • Shroubair schrieb:

    Das hätte bei mir gereicht, hätte ich nicht soviel dran rumerforscht.

    Hast Ihn nun kaputt gefummelt ? :D

    Shroubair schrieb:

    Sollte es evtl. so ein Fehler sein, dann einfach die weiße Isolierung von den Drähten vom Metall wegbiegen

    Davon ist kein Bild da oder ?
    anpacken oder zugucken un weglaufen-> ersteres! :D

    Gruß Oli aus dem Schwobaländle


    Für uns ist der Mondeo nicht nur ein Auto, er ist eine Institution, eine Legende :hail: .Ein Auto bei dem sich Andere ein paar Scheiben abschneiden können
    :pleasantry: ....
    :duckundweg
  • Packesel schrieb:

    Hast Ihn nun kaputt gefummelt ?

    Anfangs schon, dann aber gereppt. Also der tuzt wie es sein sollte und die ESP-Warnlampe im Cockpit ist jetzt auch nach knappen 1 Jahr wieder aus.


    Packesel schrieb:

    Shroubair schrieb:

    Sollte es evtl. so ein Fehler sein, dann einfach die weiße Isolierung von den Drähten vom Metall wegbiegen

    Davon ist kein Bild da oder ?

    Habe mal noch eins hier drunter dazugebastelt.
    Zur Erklärung: Das sind die 2 Platinen, die im Sensor sitzen. Die linke sitzt auf dem Metallgehäuse vom Sensor, der rechte Teil sitzt am Stecker. Dazwischen eben das Papierkabel.
    Beide Platinen sind deswegen nicht direkt zusammen, weil der Sensor (Metallgehäuse) auf 4 Gummi-/Schaumfüsse auf der metallenen Bodenplatte klebt. Ich denke das ist deswegen so, um feine Vibrationen vom Sensor wegzuhalten. Und damit diese Vibrationen über die Verbindungsdrähte nicht reinkommen, deswegen die Papierdrahtverbindung.
    Das Metallgehäuse habe ich drn gelassen und würde das auch nie rausholen, eben wegen angeklebt und gepolstert. Außerdem kann man das Metalgehäuse so einfach auch nicht aufmachen und wenn, dann wird das sicherlich danach irgendwie beschädigt sein und wenn es nur Luftfeuchtigkeit ist. Man darf bei solchen Sachen ja nicht vergessen, dass der Sensor bei -40°C und bei +85°C noch funktionieren muss, auch nach jahrelangen durchschütteln. Deswegen habe ich ja auch die Platinen rausgeholt, um nachzukucken, ob es Kontaktprobleme an den Lötstellen der Bauteile gab aber da war überhaupt nichts.

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    • IMGP5383a.jpg

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    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Shroubair ()

  • Es reicht vollkommen aus, wenn man die Verbindungsdrähte vom Metallgehäuse des Sensors wegbiegt.
    Wenn du dir mal das 2. Foto vom ersten Beitrag ankuckst (Sensor-innen.jpg), wirst du sehen, dass man da mit Isolierfett oder Lack nicht dran kommt. Biegen könnte aber gehen, wenn man ein vllt. 2cm breiten Blech zwischen den beiden Platinen durchschiebt und dann die Drahtbrücken vom Metallgehäuse des Sensors wegbiegt. Ich habe mal ein Bild dazu gemalt, wie das aussieht und wo ich meine, wo die kritische Stelle ist.
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  • Biegen bin ich nicht so begeistert von.
    Kenn das von Arbeit, gibst dir Mühe biegt alles zurecht.
    Paar Strecken gefahren und die Vibrationen haben es sich zurecht gerüttelt.

    Ich würde die Stelle nach dem biegen mit Gummi oder so isolieren.
    Senior Red,
    Geboren 22.12.2000
    Rente was ist das

  • Hey Leute,

    erst mal vielen Dank für den super Beitrag zur Testmessung vom Sensor. Dieser Beitrag war der Grund, warum ich mich heute hier im Forum registriert habe.

    Nach den Messwerten arbeitet mein Sensor erstklassig. Trotzdem bekomme ich seit 2 Monaten die Meldung über Stromkreisfehler und das Schlingersymbol leuchtet. Heute habe ich komplett alles freigelegt um einen eventuellen Kabelbruch oder Marderbiss zwischen Gierratensensor und Abs bzw. Sicherungskasten zu finden. Fehlanzeige. Alle Kontakte überprüft, Fehlanzeige. Alle Sicherungen im inneren und äußeren Sicherungskasten überprüft, Fehlanzeige. ESP Deaktivierungsschalter unterm Radio ausgebaut und Kontakte Sichtprüfung, Fehlanzeige. Der lässt sich übrigens weder aktivieren noch deaktivieren, ich vermute weil er eh nicht geht, oder ist der Schalter mein Übel? Innen sieht er genau so Top aus wie mein Gierratensensor.
    Ich finde diesen Fehler Einfach nicht.

    Hat jemand eine Idee? Gibt es Messwerte der Pin's am Stecker? Will kein Steuergerät mit ohmischer Kurzschlussmessung schießen.
    Ach ja, sonst kam in sofort nach Fehlerlöschung zusammen mit den beiden obligatorischen 1000'er Fehlern auch sofort wieder C1263 oder so: Stromkreisfehler Gierratensensor. Nach Überprüfung aller Kabel und Stecker kommt jetzt der Fehler erstmalig nicht mehr, daher der Code aus dem Gedächtnis . Das Symbol geht aber auch nach mehrmaligem Löschen nicht weg.

    Habe in 1 Monat TÜV und würde den Monsieur gerne noch mindestens 2 weitere Jahre fahren.

    Habe alles durchsucht in diversen Foren und habe keinen Lösungsansätze gefunden. Könnt ihr mir bitte helfen?

    Vg
    Fan
  • Die Kabel mal durchgemessen? Kabelbruch muss man nicht unbedingt fühlen. Hatte ich auch schon. Kabel fühlte sich normal an, auch Wackeln in Benutzung brachte nichts. Trotzdem hatte eine Ader keinen Durchgang.
  • Gute Idee, und wie?

    Klar Messgerät, aber welches Kabel gegen welches Kabel ohmisch und mit welchen Werten bzw. von wo nach wo? Und welche Kombi darf ich auf keinen Fall Ohmischer messen, damit ich mir kein Steuergerät schieße? Oder muss ich anders messen? Bin kein Mechatroniker und habe auch keinen Schaltplan. Eine Idee?

    12 V liegen übrigens am Stecker PIN 3+6 störungsfrei und damit am Sensor an.

    Ach nochwas: da ist der alte Bekannte wieder. C1279 war / ist es.

    Lite, Forsys free, Torque Light und Carscan: nur Light bringt den Fehler und keiner kann das Schlingersymbol löschen, auch als vorübergehend der C1279 mal weg war.
  • Müsste mal einer nachschauen, der die Schaltpläne hat. Patrick war das glaube ich. Aber ich Denke mal: Batterie abklemmen und dann von Stecker ABS-Steuergerät zu Gierratensensor. Müsste doch eigentlich da hin gehen, oder habe ich da einen Denkfehler.

    Und braucht der Sensor nicht nur 1 mal 12 Volt? Könnte ds schon der Fehler liegen?
  • BWY-Fan schrieb:

    Klar Messgerät, aber welches Kabel gegen welches Kabel ohmisch und mit welchen Werten bzw. von wo nach wo?
    Von einem Pin zum anderen Ende des Kabels angleichen Pin messen. Der Widerstand sollte nahe 0 Ohm sein. Aber wegen Kabelbaum usw. könnte das nicht ganz so einfach werden.
    Übrigens könnte auch ein schlechter Kontakt am Stecker die Ursache sein. Vllt. einfach mal die Kontakte vom Sensor und vom Stecker sauber machen, aber nicht abschleifen!

    BWY-Fan schrieb:

    Und welche Kombi darf ich auf keinen Fall Ohmischer messen, damit ich mir kein Steuergerät schieße?
    Durch einfache Widerstandsmessung mit einem Messgerät (Messpannung unter 5V) solltest du kein Steuergerät kaputt kriegen, da gehört schon etwas mehr dazu. Steuergeräte sind gegen solche Fehler abgesichert.

    BWY-Fan schrieb:

    Bin kein Mechatroniker und habe auch keinen Schaltplan. Eine Idee?
    Wenn das so ist, wird das schwierig werden. Als ich das Zeug da oben geschrieben habe, bin ich davon ausgegangen, dass Leute das machen, die schon Ahnung von Stromkörnern haben.
    Aber vllt. hilft das hier weiter:
    handbuch.sayen.ch/esicont/de/srvc/html/BHE040243000W27.html (ist glaubich Mazda aber der Schleudersensor ist wohl der gleiche)

    Zur Verdeutlichung: DTC C1279 = Giermomentwert des Kombinationssensors (Teil für den Giermomentwert) überschreitet die Vorgaben, wenn das Fahrzeug steht oder aus dem Stillstand beschleunigt wird.
    Der Gierwert wird an Pin 4 ausgegeben. Lesense dazu das hie:

    Shroubair schrieb:

    Pin 4:
    Wenn man den Sensor auf dem Tisch liegend um die eigene Achse dreht, sodass die soz. die Flansche umeinander kreisen (Schleuderbewegung) im Uhrzeigersinn, muss die Spannung Richtung 0V gehen (minimal ca. 0,6V), bei Drehung gegen den Uhrzeigersinn muss die Spannung Richtung 5V gehen (max. ca. 4,5V). Wenn der Sensor nicht bewegt wird, muss sich der Wert bei ca. 2,5V wieder einstellen.

    handbuch.sayen.ch schrieb:


    (2) Giermoment prüfen
    1) Prüfen, ob sich YAW_RATE ändert, wenn der Kombinationssensor nach links und rechts gedreht wird.

    • Wenn ein Defekt vorliegt, den Kombinationssensor austauschen.
    Wenn der Sensor nach rechts gedreht wird: ist die YAW_RATE Änderung negativ.
    Wenn der Sensor nach links gedreht wird: ist die YAW_RATE Änderung positiv.

    Also, +12V an Pin 3, Minus an Pin 6, Messgerät Minus auch an Pin 6 und Messgerät Plus an Pin 4.
    In Ruhelage sollten an Pin 4 ca. 2,5 Volt zu messen sein. Wenn man den Sensor in Uhrzeigerrichtung dreht, geht die Spannung auf bis zu 0,6 V zurück, in anderer Drehrichtung muss sie deutlich über 2,5V steigen aber unter 5V bleiben. Probiere aus und berichte zeitnah darüber! (wichtige Aufgabe)

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Shroubair ()

  • BWY-Fan schrieb:

    Bin kein Mechatroniker und habe auch keinen Schaltplan. Eine Idee?
    Wenn du mit Schaltplänen umgehen kannst könnte ich die den zukommen lassen ;)
    Bitte per Fahrzeugdaten schicken und eine Mailadresse nennen. Dann bekommst du Schaltplan und Prüfanleitungen soweit vorhanden
    KFZ-Schlosser aus Leidenschaft - MK3 Kombi, 2.0 , geboren am 09.12.2004, EZ 01.2005
    Mein Verbrauch ich weiß, ich bin ein "Verbraucher" :D
    Hier ist ein Link zu der Firma in der ich arbeite
    kfz-service-jeserig.de/
    Wer aus der Nähe ist, kommt einfach mal vorbei

  • Hallo Zusammen,
    vielen Dank für die Tips. Ich bin zwar kein Mechatroniker, kann aber mit Messgerät und Lötkolben umgehen und habe von Strom schon Ahnung. Nur alleine das Wort Durchmessen ohne Angaben wie und was war - zumindest für mich - zu wenig. Wie von einem geschrieben gestaltet sich die Messung von einem Kabelende zum anderen Ende schwierig. Gerade das ABS sitzt ungünstig im Motorraum und an die Kabel im Sicherungskasten (v.a. im Motorraum) kommt man von unten auch nicht gut dran. Um einen Stromkreisfehler zu finden habe ich auf eine Art Kurzschluss gehofft und deswegen gefragt welche Kombi an Kabel z.B. am Stecker vom GR-Sensor oder sonst wo einen solchen Fehler entlarven könnte.
    Den Sensor selbst habe ich genau wie in der Anleitung geschrieben an 9V angeschlossen und es kommen exakt die Werte wie angegeben im Messgerät auch bei Kipp- und Drehbewegung in die jeweilige Richtung. Daher meine Aussage: Sensor funktioniert erstklassig.
  • Warum sollte der Kabelbaum kaputt gehen? Der liegt doch fest und schlabbert nirgendwo rum. Dass also im Kabelbaum der Fehler liegt halte ich für ein Gerücht solange man nicht irgendwelche Stecker unter sehr denkwürdigen Methoden gezogen hat.
    Eher vermute ich den Fehler an den Kontakten selbst. Deswegen würde ich mit Zewa und vllt. etwas Glasreiniger, Bremsenreiniger oder Kontaktspray (sofern es nicht ölig ist) die Kontakte sauber putzen, ohne dabei die Oberfläche der Kontakte abzuschleifen oder zu zerkratzen. Selbiges gilt auch für die Steckerpins, nur hierbei nicht die Kontaktfedern verbiegen. Sollte das nicht helfen, dann vllt. mal statt der 9V Batterie eine 13,5V Batterie benutzen (Boardnetz) und statt einem Messgerät die Ausgangsspannungen mit einem Oszilloskop ankucken, damit kann man auch kurze Ausreißer feststellen, was ein Standard-Messgerät definitiv nicht schafft aber das Steuergerät erkennt. Du hast kein Oszilloskop? Das ist Pech, dann vllt. jemanden fragen, der eins hat. Es reicht ja, wenn unter bestimmten Umständen der Fehler = die falsche Ausgangsspannung, auftritt, sodass das Steuergerät das erkennt und einen Fehlerspeichereintrag generiert.
    Wie lange dauert es, bis der Fehler nach Löschung wieder da ist?
  • Gute Idee und Danke für die Info zum Kabelbaum. Habe zwar im Astra gerade 3 Kabelbrpche, aber beim Dach, das in Bewegung ist. Fehler ist sofort wieder da, als ob ich ihn nicht löschen kann. Nur 1x hätte ich keinen Fehlercodes, aber immer das Schlingersymbol. Gibt es noch eine Möglichkeit bei der Vorderachse und den Sensoren? Kann ich die irgendwie messen?