ForScan unter Linux - hat das schon jemand zum Laufen gekriegt?

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    • Hallo Marcus,

      Ich habe es gefunden, bei mir wird jetzt der ELM erkannt, gefunden habe ich die Lösung auf dieser Seite

      onetransistor.blogspot.de/2015…ne-serial-port-linux.html

      Im Detail sind es 3 Punkte die es zu beachten gibt !
      1. Das Benutzerkonto muss Mitglied in der Gruppe >dialout< sein
      2. Es muss in ~/.wine/dosdevices/ ein symbolic Link zu dem USB-Gerät gesetzt werden
      2. Es muss in der Datei > ~/.wine/system.reg der Link zum USB-Gerät bekannt gegeben werden

      Jetzt folgt ein wenig Erklärung mit ein Paar Bildern, alles läuft hier wie gesagt auf Xubuntu-Linux ist aber denk ich übertragbar

      Da da ja das Programm unter Wine mit deinem Benutzernamen ausführst benötigt dein Konto die Rechte auch Geräte in der Gruppe <dailout< zu benutzen, so gehört wohl der COM-Port dazu.
      Die Änderungen sind Grafisch wie auch über die Konsole möglich
      Grafisch ist hier beschrieben > wiki.ubuntuusers.de/Benutzer_und_Gruppen_Ubuntu/

      Über die Konsole:
      sudo adduser <your_username> dialout

      bei mir sieht das dann wie folgt aus, da mein Benutzerkonto "master" heißt
      Bildschirmfoto_2017-02-25_22-19-59.png


      Jetzt einmal Abmelden und wieder Anmelden, da die Rechte nur gesetzt und auch auf das ganze System angewendet werden wenn eine neue Anmeldung erfolgt !

      Jetzt legen wir den Symbolic-Link an !
      ich mache dies mit dem Befehl, da mein ELM an der ttyUSB0 erkannt und auch eingebunden wird,
      dies kann man über den Befehl herausfinden
      hwinfo --usb

      Hier der Befehl für den Link zum Gerät ttyUSB0 und in den Ordner von Wine

      ln -s /dev/ttyUSB0 ~/.wine/dosdevices/com1

      Jezt müssen wir Wine noch erklären wo der Symbolic-Link zu finden ist wenn ein Programm versucht
      eine COM-Schnittstelle anzusprechen!
      Hierzu öffnen wir mit dem Editor die Datei
      ~/.wine/system.reg

      und fügen folgenden Code ein

      [Hardware\\Devicemap\\Serialcomm] 1131331688 "COM1"="COM1"

      Bildschirmfoto_2017-02-25_22-43-42.png


      Hier ist wichtig das die Bezeichnung hinter dem = Zeichen zu dem Symbolic-Link passt, so sollte jetzt Wine wissen wenn ich aus ForScan die COM1 anspreche der passenden Link genutzt wird und so der Elm angesprochen wird.

      Ich habe im ForScan unter den Verbindungseinstellungen folgendes eingestellt, hier kann ich jetzt auch COM1 beim Port auswählen, dies ist ein zeichen das der Link wie auch die Bekanntmachung geklappt hat, bei mir hing es nur an den Benutzerrechten für die Gruppe <dailout>

      Bildschirmfoto_2017-02-25_22-38-34.png

      Jetzt viel Spaß beim testen Marcus

      Bastian
      Im Sommer mit der Schwalbe 4 mal Schalten bis 60 :thumbsup:

      Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von BastianUE ()

    • Hallo Bastian!

      Vielen Dank für die sehr gute und ausführliche Anleitung, die du mir zusammengestellt hast! :beer:

      Da die nächsten Wochen meiner Fortbildung aus Prüfungen bestehen, die leider Vorrang haben, werde ich danach, sobald ich Zeit habe, das Ganze mal ausprobieren und berichten.
      BULLIZEIliche Grüße

      Marcus

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      Meine BULLIZEI-Homepage: bullifreundeostfriesland.de/Bullizei
    • Hallo Bastian!

      Heute hab ich endlich mal die Zeit gefunden, deine Anleitung auszuprobieren. Also ELM in die USB-Buchse und den Laptop hochgefahren.

      Ich habe zuerst geprüft, ob mein Account schon Mitglied in der Gruppe "dialout" ist: ist er. Also hab ich mir auch das Ab- und Wiederanmelden erspart. Muss ich wohl bei irgendeinem Rumprobieren schon früher mal eingerichtet haben.

      Mit "hwinfo --usb" wird mein ELM erkannt und auch auf ttyUSB0 angezeigt.

      Also hab ich den Link so erstellt, wie in deiner Anleitung beschrieben und anschließend mit "vi" die Datei

      ~/.wine/system.reg

      geöffnet (steht übrigens ganz schön viel Zeug drin) und die Zeile

      [Hardware\\Devicemap\\Serialcomm] 1131331688"COM1"="COM1"


      unten am Ende genau so eingegeben und mit ":wq" abgeschlossen und gespeichert.


      Das lief auch alles ohne Fehlermeldungen.


      Wo kommt eigentlich die "1131331688" her? Ich hab die jetzt so abgetippt. Oder hätte ich da eine entsprechende Zahl aus meiner Konfiguration raussuchen müssen? Falls ja, wie und wo?


      Dann hab ich in der Wine-Version des ForScans die Verbindungs-Einstellungen so vorgenommen, wie du sie abgebildet hast.

      Leider konnte ich damit keine Verbindung zum ELM herstellen.

      Dann hab ich nochmal mit "vi" die Datei

      ~/.wine/system.reg

      geöffnet und festgestellt, dass zwar die Zeile

      [Hardware\\Devicemap\\Serialcomm] 1131331688


      da steht, aber ohne das "COM1"="COM1".


      Das habe ich dann nochmals mit "vi" manuell eingefügt und neu gespeichert. Anschließend hab ich sicherheitshalber einmal den Nutzer ab- und wieder angemeldet.


      Leider findet ForScan den ELM immer noch nicht. ;(


      Hab auch nachgeschaut, ob das "COM1"="COM1" (muss das groß oder klein geschrieben werden? Oder egal?) jetzt in der Datei steht: tut es.
      BULLIZEIliche Grüße

      Marcus

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    • Neu

      Nabend.
      Will diesen Thread mal wieder beleben. Scheint ja der einzige FORScan und Linux bezogene Thread im gesamten Internet zu sein (zumindest wenn man nach den Schlagwörtern googelt).

      Hab folgendes Problem:
      Handy von Android auf iPhone umgestellt, bekomme FORScan unter iOS nicht zu laufen da iPhone sich nicht via Bluetooth mit dem (alten funktionierenden) Elm-Adapter verbinden kann. Neuen wifi-elm für das iPhone bestellt, dieser verbindet sich mit iPhone aber nicht mit dem Fahrzeug. Fehlermeldung Zündung nicht eingeschaltet. Mist. Noch ein wifi-Adapter bestellt, dieser sogar mit HS-/ MS-Schalter und laut Verkaufsanzeige für Ford. Aber bei diesem kommt die Fehlermeldung „Bad clone detected“. Nochmal Mist. Vorhaben „FORScan unter iPhone verwenden“ gescheitert.

      Nun zum eigentlichen und zum Thread passenden Problem. Windows Laptop mit Vista auf dem FORScan mit dem alten Bluetooth Elm einwandfrei lief, musste ich das Betriebssystem neu installieren weil mit dem alten Vista lief er fast gar nicht mehr. Ein neues Windoof wollte ich aber nicht auf dem alten Laptop installieren weil ich von den üblichen Windowsproblemen genervt bin und mir der Gedanke hinter den kostenfreien Linux-Distributionen gefällt, also ubuntu Mare installiert.

      Soweit so gut, bin aber jetzt blutiger Anfänger und muss erstmal verstehen und lernen wie da jetzt alles funktioniert. Aber höchste Priorität hat jetzt erstmal FORScan darauf zum laufen zu bringen, damit ich mich mit diesem Thema nicht unter Zeitdruck beschäftigen muss, wenn ich es erst dringend benötige. Also kann mir jemand kurz und „ubuntu-anfängerverständlich“ erklären wie man FORScan auf ubuntu Mate installiert ohne ein virtuelles Windows im Hintergrund installieren zu müssen?

      Sorry für den langen Text..
      Ab 250 km/h zieht mein Bobbycar etwas nach rechts!
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      richte dir eine Virtual Box ein und installiere darin XP. Habe darüber über MX Linux auch mein IAW Scan 1 und 2 installiert (Fiat OBD1) und das Car Diagnostic Center und Forscan. Ausprobiert habe ich so Forscan noch nie, aber meinen CInquecente konnte ich so hervorragend über die alte 3 adrige Diagnoseleitung auslesen
    • Neu

      Soweit ich das hier mitbekommen habe, raten viele von Wine ab, da dies selbst Windows emuliert, aber immernoch Linux ist. Die meisten sollen wohl damit Probleme haben. Eine VM mit "richtigem" Windows soll da um Welten besser sein.

      Problem: MondeoNDH will ja kein Win installieren. Dadrin dann das zweite Problem: Wie es aussieht, hat es noch keiner geschafft, ForScan direkt unter Linux zum laufen zu bringen, da es halt ein Windows-Programm ist.
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      Also dann will ich mal was klarstellen:

      ForScan ist eindeutig ausschließlich ein Windows Programm, das bisher noch nicht nach Linux portiert wurde, somit ausschließlich unter Windows oder einem Windows Emulator lauffähig. Eine native echte Windows Installation ist einem Emulator immer vorzuziehen. Ich habe vor Jahren mal mit WINE experimentiert hat definitiv keinen guten Eindruck bei mir hinterlassen.

      Ich denke damit sollten alle Fragen beantwortet sein. Unter Linux wird ForScan nicht laufen, solange das Programm nicht nach Linux portiert wird.

      Meine Empfehlung daher: alter Notebook mit altem Windows reicht vollkommen, muss kein Windows 10 sein, aber ein 7er sollte es schon sein. Wenns gar nicht anders geht dann halt auch eine virtuelle Maschine. Mit WINE würde ich definitiv gar nicht erst anfangen, wieder eine Fehlerquelle mehr wenn etwas wo mit der Kommunikation mit den Steuergeräten nicht hinhaut.
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      Alles gute Empfehlungen, aber alter Windows Laptop wird nichts weil ich den ja auch Linux umgestellt hab und einen weiteren PC hab ich nicht. Und eine virtuelle Umgebung mit Windows zu installieren kommt mir nicht in Frage. Ich wollte ja von Windows weg.

      Dann bleibt nur zu warten ob FORScan tatsächlich irgendwann eine Variante für Linux nachschiebt. In den FAQ auf der Homepage von FORScan wird dies zumindest schon angekündigt. Ist nur die Frage wann...
      Ab 250 km/h zieht mein Bobbycar etwas nach rechts!
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      ich habe auch nach Lösungen gesucht es im MacOS zum Laufen zu bekommen und wollte auch kein Wine nutzen, letzten Endes habe ich mir dann einen alten Laptop geschnappt und Windoof 7 drauf gemacht...

      der Laptop hat seit dem ich ihn habe kein einziges Mal Zugriff aufs Internet gehabt, sämtliche FORScan-Updates oder was auch immer lade ich über den Mac und schiebe alles per USB auf den Windoof Laptop... der ist halt wirklich nur noch für die Diagnose da und mehr nicht
      Viele Grüße
      Sascha