Raddrehzahlabhängiges klackern bei leichtem Bremsen nach Radwechsel

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  • rabe2701 schrieb:

    Da gibt es hier aber Leute die schwören auf ihre Kupferpaste oder Keramikfett.
    Nur an die Gewinde. Ganz schlaue, die es aber falsch machen, fetten den Konus und das ist :nono: :nono: :nono: :nono: :nono:
    KFZ-Schlosser aus Leidenschaft - MK3 Kombi, 2.0 Benziner, geboren am 09.12.2004, EZ 01.2005
    Mein Verbrauch ich weiß, ich bin ein "Verbraucher" :D
    Hier ist ein Link zu der Firma in der ich arbeite
    kfz-service-jeserig.de/
    Wer aus der Nähe ist, kommt einfach mal vorbei

  • nyuma schrieb:

    das mag sein, ich hab es mal so gelernt das fett an den radmuttern oder bolzen nichts zu suchen hat.
    ich sehe da so keinen sinn drin diese zu fetten.
    Da stimme ich dir voll und ganz zu! Auch ich habe es so gelernt! :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup:
    Bin eigentlich ein ganz liebes Kerlchen, also, ärgert mich nicht! :cursing:
  • Also locker ist nix...und ich habe festgestellt das es erst nach einiger Zeit Fahrt auftritt.
    Wenn ich morgends losfahre ist nichts zu hören. Wenn ich dann aber nach knapp 40km Fahrt (Stadt, Landstraße, BAB) auf Arbeit ankomme, ist es wieder zu hören ... ?( ?( ?(
  • ruderbernd schrieb:

    Nur an die Gewinde
    Genau genommen hat es auch an den Gewinden nichts zu suchen (sofern nichts anderes dazu spezifiziert ist), weil diese einen (kleinen) Teil der Reibkraft aufbringen, die das Drehmoment ausmachen.

    Eine brauchbare Abhandlung zu dem Thema gibt es hier (siehe insbesondere Abb. 5):

    flangevalid.com/uploads/montag…eergebnisBeiSchrauben.pdf
    Fuhrpark
    Mondeo MK3 BWY 1.8 92kW 12/03
    Focus MK1 DBW 1.8 TD 66KW 10/00
    Capri MK1 ECJ 1.3 XL 39KW 11/70
    GL1000 K1 GL1 60KW 08/76
  • Liquidstone schrieb:

    Das Problem ist an der HA...
    dann kannst du davon ausgehen das dein Radlager im einer ist.
    die machen sich immer dann bemerkbar wenn sie warm gefahren sind.

    das ist jetzt keine 100% Feststellung, da ich das ganze nicht selber erlebt habe an deinem Mondeo.
    das ist eine Erfahrung bei ca 20 (oder mehr) gewechselten Radlagern. ;)
    gruß aus der oase
    ......olaf
    Glänzt nicht, gibt's nicht! :thumbup:

    tips von mir sind tips aus erfahrung, ihr probiert auf eigene gefahr!

    ich hab kein geld, aber ich bin reich :miffy: :vain:
  • Also gewechselt habe ich das Radlage nicht.

    Aber macht sich ein Radlager durch klackern bemerkbar. Ich kenne bisher nur das raue Geräusch wenn das Lager hinüber ist. Und es macht sich auch nur bei leichtem Bremsen bemerkbar...
    Ich will deine Vermutung nicht ausschließen aber solch ein Verhalten kenn ich von Radlagern bisher nicht.
  • GL76 schrieb:

    Eine brauchbare Abhandlung zu dem Thema gibt es hier
    "Es wird deutlich, wie wichtig die richtige Schraubenschmierung ist, um die gewünschte Vorspannkraftauch zu erreichen."

    Ergo: Wer das Gewinde schmiert, muss das Anzugsdrehmoment senken, sonst:

    "nach der Oberflächenbehandlung ist es bei der Montage mit dem Anzugsmoment nach oben genannten Vorraussetzungenzu Überdehnung oder Bruch gekommen. Die tatsächlich erreichte Vorspannkraftwar mehr als doppelt so hoch wie geplant (Abb.9)."

    Andersherum, wer die Muttern auf die rostigen Bolzen schraubt, erreicht nicht die vorgesehene Vorspannkraft.
    Rost ist doof, Fett ist doof, also bei jedem Reifenwechsel neue Bolzen und Muttern verwenden. :(



    Irgendwie ist Räder wechseln ganz schön kompliziert geworden. ||

    .......................
  • jelu1a schrieb:

    Andersherum, wer die Muttern auf die rostigen Bolzen schraubt, erreicht nicht die vorgesehene Vorspannkraft.
    Rost ist doof, Fett ist doof, also bei jedem Reifenwechsel neue Bolzen und Muttern verwenden.
    Das ist jetzt nicht unbedingt der beste Rat!!! Aber man sollte sich schon vor Augen halten, das sich Radmuttern auch mal lösen können mit der Zeit, dagegen hilft es ungemein, in Abständen auch mal den festen Sitz der Radmuttern mit einem Drehmomentschlüssel zu überprüfen! Ich weiß, wovon ich rede, Ich habe Schwertransporte gefahren und habe oft genug Radmuttern gefunden, die nicht mehr fest waren! Dieses mal als Warnung an alle, die ihre Räder nicht kontrollieren nach einem Radwechsel z.B. Verlasst euch nicht auf Werkstätten, die den Räderwechsel machen, da gibt es auch genügend schwarze Schafe drunter, die die Räder nur mal eben mit dem Schlagschrauber anziehen und den Drehmomentschlüssel nur vom Ansehen kennen, aber nicht benutzen!!! :wayne: ;(
    Bin eigentlich ein ganz liebes Kerlchen, also, ärgert mich nicht! :cursing:
  • jelu1a schrieb:

    also bei jedem Reifenwechsel neue Bolzen und Muttern verwenden.
    Genau so mache ich das ab jetzt immer. Da werden sich meine Kunden freuen :D
    Da hat der Martin heute ja großes Glück gehabt das dieser Hinweis erst jetzt kam. Da hatte ich ja auch das rechte Vorderrad ab :D

    Nochmal zu meinem Hinweis

    ruderbernd schrieb:

    Nur an die Gewinde.
    Es ging mir nicht darum da alles spiegelblank zu machen und eine zentimeterdicke Fettschicht aufzu tragen. Ein kleiner Hauch Wartungsspray oder Keramikspray auf den Bolzen oder in das Schraubenloch. Und dann ist auch schon wieder gut ;)
    Ich glaube auch nicht das es bei unseren Radbolzen zum Bruch kommt weil dieser etwas geschmiert wurde und trotzdem mit dem vorgesehenen Drehmoment fest geschraubt wurde.
    Ich habe zwar schon abgerissene Radbolzen "behandeln" müssen, aber entweder waren die tatsächlich über Jahre nicht ab geschraubt, also total fest gegammelt, oder im Normalfall "schief" angeschraubt. Egal ob Mutter oder Schraube.

    Aber wenn ihr das mit dem "Hauch Schmierung" nicht machen wollt ist das auch OK. Ich will mich jedenfalls bei meiner Arbeit nicht unnötig quälen. Ich habe täglich oft genug mit schwergängigen Schrauben zu tun. Und wenn ich dem irgendwie vorbeugen kann, dann mache ich das auch.
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    Mein Verbrauch ich weiß, ich bin ein "Verbraucher" :D
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  • Mich hat mal ein Automechaniker alter Schule gewarnt, für Radbolzen Fett oder Öl zu verwenden. Erstens weil sie sich von allein lösen könnten.
    Aber auch, weil sie sich mit Schmiermittel fester ziehen lassen als gewollt. Dann kann das Schmiermittel im Laufe der Zeit durch Erwärmung "verschwinden" oder verharzen oder was auch immer und die Schrauben sind plötzlich zu fest, sodass sie beim Versuch sie zu lösen im schlimmsten Falle sogar abreißen können.

    Wie schon geschrieben wurde, gibt es sicher Ausnahmen, bei denen die Gewinde geschmiert sein können oder müssen. Aber grundsätzlich ist ja gewünscht, dass eine Schraubverbindung sich nicht von allein löst. Dazu bedarf es einfach einer gewissen Verzahnung, die man mit einem Schmiermittel teilweise aufheben würde.

    Sein Tipp war, die Gewinde höchstens mit etwas Graphitpulver oder einem "Blei"stift zu behandeln.
    Aber speziell bei Radschrauben würde ich davon auch aus Sicherheitsgründen die Finger lassen.
    Am besten ist es, die Gewinde mit einer feinen Drahtbürste zu reinigen und sie mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anzuziehen.
    Auch nicht zu fest knallen, sonst ist das Gewinde hinüber. Und sicherheitshalber die Schrauben nach 50 bis 100 km noch mal nachziehen.

    Ähnlich problematisch sind Zündkerzen: niemals kalte Kerzen in einen heißen Zylinderkopf schrauben. Und nur handfest anziehen bzw. mit Drehmomentschlüssel, sonst kann es sehr teuer und aufwändig werden, wie auch gerade in einem anderen Thread hier zu lesen ist.
    "Man kann ein Auto nicht wie ein menschliches Wesen behandeln, ein Auto braucht Liebe" (Walter Röhrl)