Achsmutter Vorderachse für Radlagerwechsel nicht zu lösen

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  • Ich habe die gleiche Reparatur im Sommer auch hinter mich gebracht. Dafür habe ich gleich ein Radlager von SKF bestellt, wo auch die Mutter im Lieferumfang erhalten ist.
    Da mein Werkzeugfundus eher bescheiden ist, bin ich in eine Mietwerkstatt gefahren.
    Ein LKW-Pressluftschrauber, ein Drehmomentschlüssel bis 1000 Nm und eine Hydraulikpresse haben die Arbeit auf der Bühne erheblich vereinfacht.
    Es lohnt sich für mich nicht solches Werkzeug anzuschaffen, zudem mir momentan auch der Platz zum Verwahren fehlt.

    Es war nicht ganz eindeutig herauszufinden, welches der beiden Radlager vorne Geräusche macht. Es war das Radlager auf Beifahrerseite defekt. Das Spiel beim Aufbocken und Rütteln war wirklich sehr gering, das Gegenteil von den Radlagern hinten, welche vor einigen Jahren gemacht wurden.
    Beim Abschrauben der Mutter hat diese sich auch komplett zerlegt, sie bestand aus mehreren überlappenden Blechen mit ca. 3 mm Stärke.
    Ich hoffe du hast auch eine hydraulische Rahmenpresse zum Einpressen, sonst würde ich den Achsschenkel samt Lager in eine Autowerkstatt geben und achte auf die Richtung für den ABS Ring und entnehme ggf. beim Arbeiten den Sensor.
    Evtl. gehts auch mit einem großen Schraubstock. Drehmomentschlüssel kannst du dir notfalls auch leihen, wenn deiner nicht bis 300 Nm gehen sollte.

    Meiner Meinung ist es zweckmäßig nur das defekte Radlager zu tauschen und das andere intakte so zu belassen. Lebensdauern von Lagern können sich erheblich unterscheiden, da z. B. das Lager auf der Beifahrerseite stärker beim Treffen mit Bürgersteigen belastet wird.
    Anders als der Wechsel von Stoßdämpfern oder Bremsen die beidseitig erfolgen müssen, um nicht das Handling negativ zu beeinflussen, wirkt sich ein älteres intaktes Lager kaum bis gar nicht aus.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Barbrady ()

  • artkos schrieb:

    @cmoffroad
    Leider nur Propangasbrenner mit diversen Aufsätzen vorhanden. Hab es mit dem dickeren versucht, vielleicht diesmal nicht lange genug drauf gehalten. Langte in anderen Fällen.

    Ja Akkuschlagschrauber hatte ich vergeblich eingesetzt. Die bürstenlosen Motoren leisten heut ne ganze Menge und sind sehr klein geworden. Hatte aber falsch eingeschätzt. Es gab ein wesentlich leistungsstärkeren Schlagschrauber auch in 18 Volt von Milwaukee und ich dachte noch, brauchst Du eh nicht. So kann man sich irren.
    Wie bereits andere gesagt haben (und du ja auch). Es muss der richtige Schlagschrauber her.

    Nach mehreren Versuchen bin ich beim Makita DTW1002 gelandet: makita.de/product/dtw1002z.html

    Und der hat einiges mit Lockerheit gelöst. Darunter auch mal die Achsmutter bei meinem.
  • Löst zwar mein Problem aktuell noch nicht und auf die Schnelle schon gar nicht; habe mir nun diesen Schlagschrauber von Milwaukee bestellt:
    ONE KEY M18ONEFHIWF34-0X, Hier die technischen Daten: Klick

    Der schafft über 1600 Nm zum Anziehen, läst sich in den Schlag-Stufen einstellen. Über 2000 Nm hat er als Losdrehmoment. Wenn´s damit nicht klappen sollte, ja dann, dann wird wirklich gesprengt...

    Wählte bewußt mit 3/4" Aufnahme, kann bei 1/2"-Nuss ein Redustück einsetzen und gut ist. Gegenüber 1/2" preislich bei meiner aktuellen Recherche kaum ein Unterschied. Dafür bei dem hier Power ohne Ende. Ganz wichtig, ich bin nicht auf Kompressor angewiesen, kann auch Mobil schnell was erledigen.

    Weil ich schon Milwaukee im Einsatz habe und weder neuen Akku, noch Ladegerät dazu kaufen muß, bin ich bei dieser Marke geblieben. Oh je, werd mir von der Regierung mal wieder was anhören dürfen, wenn das Paket kommt... :saint: :evil:

    Meine beiden vorhandenen Akkus aus dem ersten Set, inklusive Akkuschrauber haben 5Ah. Der Schlagschrauber von mir aktuell pakt max. 300 Nm Anzugsdrehmoment, wie ich vorhin nachlesen konnte; schade. Für Profiwerkstatt wäre dann sicher noch ein Akku mit mehr Ladekapazität sinnvoll, da die rund um die Uhr werkeln müssen.

    Die jetzt bei mir eh schon vorhandenen Akkus werden erst erneuert, wenn sie hin sind oder wenn es doch spätere Gründe geben sollte, noch einen Akku (vielleicht auch leistungsfähigeren???) dazu zu holen.

    Es macht wenig Sinn, auf eine andere Marke umzuschwenken, denn auch Akkus müssen bei gehalten werden. Wehe, man hat dann noch die verschiedensten Hersteller mit unterschiedlichen Akkus und Ladegeräten, von vegessener Erhaltungsladung ganz zu schweigen.

    Hab noch einen guten Akkuschrauber von Makite, der wird genau deshalb nun verhökert. Ob das reicht, die Regierung zu versöhnen??? :love:
  • Neu

    Habe heute den neuen Akku-Schlagschrauber erhalten und sofort mit Stufe drei eingestellt, also noch nicht mal das an Lösekraft max. mögliche, die Achsmutten gelöst. Ruck, zuck, waren beide Radmuttern an der Radnabe Vorderachse ab.

    Wenn ich überlege, wie oft ich da teilweise an solchen Teilen mit langen Verlängerungen mich abgequält habe, könnte ich mich beinahe ärgern, nicht schon eher einen ordentlichen Schlagschrauber besorgt zu haben.

    Versuchte, hier ein Video des Losdrehens der rechten Achsmutter hoch zu laden. Sieht eher danach aus, daß MOV-Datei mit über 39 MB zu groß. Nach Hochladen sehe ich rote Meldung: ""Der Parameter "className" fehlt oder ist ungültig"".

    Keine Idee, wie ich es Euch doch noch zeigen kann, wie leicht die Mutter ohne jeglichen Zirkus an Vorbereitungen oder Erhitzen runter ging.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von artkos ()

  • Neu

    Nur zur Info, die Lösekraft begrenzt man über die Zahlen 1-4 nicht, die geht immer bis zum Maximum, das einzige was sich verändert ist die max. Drehzahl und die Anzahl der Schläge, allerdings hat Milwaukee hier ein etwas seltsames Konzept, da die Werte bei den Stufen 3 und 4 absolut identisch sind ?(

    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass du an Milwaukee beteiligt bist, so oft wie das in deinen Beiträgen bereits genannt wurde
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    Son´n Quark, hab nun mal mit einem Set im vorigen Jahr begonnen und auch erklärt, warum ich bei der gleichen Marke bleibe. Wenn ich beteiligt wäre, hätte ich von Anfang an den kräftigen Schlagschrauber mit der 3/4"-Aufnahme gehabt und mir einen Fehlkauf mit dem 300 kN Schlagschrauber erspart.

    Die Preise hatte ich nur gegenübergestellt, um denen, die für sich Kauf überlegen, Anhaltspunkte und meinen aktuell gefundenen Bestpreis aufzuzeigen, nicht mehr und nicht weniger.

    Und ja, ich freue mich, endlich nun ein leistungsstarkes Gerät als Schlagschrauber zu haben. Bin ganz sicher, daß es andere Marken gibt, die gleichwertig sind, nur kann ich es nicht bewerten, da ich sie nicht nutze.

    Deine Aussage zum Drehmoment kann ich nicht nachvollziehen. Es werden zu jeder Stufe nicht nur Drehzahl, Hammerschläge und die max. möglichen Anzugs-Drehmomente in jeder Stufe von 1-3 genannt. Weiterer Faktor ist der Drehzahlknopf mit dem Du auch noch das tatsächliche Drehmoment selbst in jeder Stufe beeinflußt. Wobei die Stufe 4 nur als Loslösemoment bis über 2000 kN, bei ansonsten gleicher Dreh- als auch Schlagzahl, aufgeführt wird. Darin kann ich auch keinen Widerspruch des Herstellers erkennen.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von artkos ()

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    Eeknutz schrieb:

    Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass du an Milwaukee beteiligt bist
    Wir haben auf der Arbeit auch milwaukee, als Akku-Geräte...aber zulegen würde ich mir das Zeug nicht wollen...Da gibts aus meiner Sicht produltionstechnische Mängel, die mir bei anderen Markenherstellern so nicht aufgefallen sind.
    Man muss mich nicht mögen... :miffy: ...aber, man sollte mich respektieren... :vain:
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    Welche Mängel sind Dir denn aufgefallen oder bei wem ist was besser gelöst?

    Ich bin da eher wie die Jungfrau zum Kind zu dieser Marke gekommen. Hatte mehrere Testberichte im vorigen Jahr angesehen und wurde von den Leistungsdaten-Daten über das Preis-Leistungsverhältnis zu diesen Geräten geleitet.

    Konnte aus meiner Sicht in meiner Nutzung nichts auffällig negatives bemerken. Bei Makita beginnt das Ladegerät mit ner Melodie und erklingt erneut, wenn Akku wieder geladen ist. Klar ne Spielerei, die ich nett fand, mehr nicht. Bei dem Akkuschrauber finde ich den jetzigen mit dem aus Metall gefertigten Bohrfutter wertiger und im Schraubverhalten präziser als bei meiner alten Makita. Leistungsstärker auch, was aber wohl bei jeder anderen Marke vom Drehmoment aktuell so möglich sein wird. Unterschiede beim Schlagschrauber kenne ich nicht, da ich erstmals einen habe.

    Aus Unkenntnis für tatsächlichen Bedarf wählte ich voriges Jahr einen zu schwachen Schlagschrauber mit dem damaligen Set und kann bereits nach meinem ersten heutigen Erfolgserlebnis mit der widerspenstigen Mutter nur dazu raten, nicht am falschen Ende zu sparen und keinen zu schwachbrüstigen Schlagschrauber zu holen. Von Konsumergeräten würde ich prinzipiell die Finger lassen, denn wer zu billig kauft, kauft zweimal, trifft gerade bei Werkzeug fast immer zu. Das wißt Ihr aber sicher auch selbst.

    Würde Euch gern das kurze mit linker Hand freihändig für Euch aufgenommene Video von meiner heutigen mit der rechten Hand durchgeführten Löseaktion zeigen, wenn ich nur wüßte wie ich es Euch zugänglich machen kann.

    Es ist ne wahre Freude, nach den vielen erfolglosen und aberwitzigen Versuchen, einschließlich Hitze und extremer Hebelverlängerung der Ratsche, die ich bisher bei der aktuellen Reparatur hinter mich brachte, zu erleben, wie schnell und einfach eine extrem festsitzende Mutter/Schraube mit dem passenden Schlagschrauber zu lösen gelingt.
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    Lade das Video doch einfach bei YouTube hoch und verlinke es.
    Oder auf irgendeinen der viele Freespace Anbieter.
    So viele Möglichkeiten... ;) Muss ja nicht ewig halten.
    :thumbsup: Einmal Mondeo - immer Mondeo! :thumbsup:
    Fuhrpark:
    Mondeo MK3 2.0 TDCI Turnier 131 PS schwarz Ghia (meiner)
    Mondeo MK3 2.0 Duratec HE Turnier 146 PS schwarz Ghia X mit Styling Paket (meiner Frau ihrer)
    Fiesta MK5 1.25i 16V Zetec SE 75 PS schwarz Kool (dem Junior seiner) *Verkauft am 22.10.2019*

    Mondeo MK1 2.5 V6 Turnier 170 PS dunkelblau Ghia (wird aufgearbeitet und wartet auf sein H Kennzeichen) :love:
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    Ok, hab ich gemacht, mein erstes Video bei Youtube und überhaupt im Netz, also Premiere. Wo bleibt der Applaus? :D
    Viel Spaß beim Anschauen!

    Hier geht´s zum Video: Klick

    Ach, zu nicht ewig halten müssen. Mich ärgert es in manchen Foren, da sind oft weder Bilder noch sonstige Anleitungen bei den eingestellten Links zu finden. Links werden als nicht mehr existent angezeigt. So gehen Infos verloren, obwohl das Netz eigentlich nichts vergißt oder besser, nicht vergessen sollte... :/
  • Neu

    Keinen Applaus Smiley gefunden - muss eben der herhalten:
    :thumbup:
    :thumbsup: Einmal Mondeo - immer Mondeo! :thumbsup:
    Fuhrpark:
    Mondeo MK3 2.0 TDCI Turnier 131 PS schwarz Ghia (meiner)
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    Mondeo MK1 2.5 V6 Turnier 170 PS dunkelblau Ghia (wird aufgearbeitet und wartet auf sein H Kennzeichen) :love:
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    Hab hier Bilder von den mit den Lagern mitgelieferten Muttern und den ausgebauten Achsmuttern aus einem Stück, sowie Schlagschrauber und der erforderlichen Segeringzange zum Freimachen der Lager aus dem Lagerschild der Radnabe gemacht.

    Zu den Muttern wurde hier im Forum schon mal gefragt, ob die aus einzeln zusammengesetzten Blechscheiben im Blechhalter genommen werden dürfen. Ja klar, es sind selbstsichernde Achsmuttern. Alle werden mit frei drehender Scheibe geliefert, egal wie sie sonst aufgebaut sind. Habe in Shops für Ersatzteile sogar noch eine dritte Variante gefunden. Es spielt kein Rolle, wie die aufgebaut sind. Entscheidend ist das saubere Einbauen der Lager. Vor allem auf die Einbaurichtung achten, die braune Seite ist ein magnetbeschichteter Kunststoff, für den ABS-Sensor, der sonst gar nicht arbeiten würde, falls falsch rum eingebaut würde. Dazu, ganz wichtig, das Einhalten des nötigen Drehmomentes, wofür man sich einen passenden Drehmomentschlüssel, der etwas mehr kann als 300Nm, kaufen oder auch ausleihen sollte, bevor man sich ans Werk des Anziehens macht. Niemals denken, der normale Drehmomentschlüssel zum Anziehen der Radschrauben bis 200 Nm reicht und dann noch ´n Schüppchen freihändig drauf!

    Muß mich noch vergewissern, meine aber erinnern zu können, daß es 290 Nm sind, mit denen die Achsmuttern bei auf dem Boden stehendem Fahrzeug auf der Vorderachse angezogen werden. Bei einem MK1 waren es, meine ich, um 340 Nm.

    Vorsicht, es soll Speziallisten geben, die so einen Drehmomentschlüssel mit einer Ratsche verwechseln und damit dieses spezielle Meßwerkzeug schrotten.

    Das vorstehende schreib ich für all diejenigen, die sich bisher noch nicht an solch eine Aufgabe rangetraut haben. Es ist alles wirklich kein Hexenwerk und mit Geduld, Ausdauer und auch dem richtigen Werkzeug kriegt man das schon hin, vorausgesetzt man hat ein wenig technisches Verständnis und keine zwei linken Hände. Sonst besser machen lassen, vielleicht von einem guten Nachbarn, dem man dann anderweitig hilft. :)

    Die alten Hasen unter Euch werden es eh wissen, worauf sie achten müssen.



    IMG_8424.JPGIMG_8425.JPG

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von artkos ()

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    artkos schrieb:

    mit denen die Radmuttern bei auf dem Boden stehendem Fahrzeug auf der Vorderachse angezogen werden
    Na dann herzlichen Glückwunsch...
    Diese Radmuttern werden dann wohl nie wieder abgehen.

    Ich denke eher man sollte Radmuttern mit irgendwas bei 120NM fest ziehen. Was du meinst sind die Achsmuttern, Antriebswellenmuttern ;)
    KFZ-Schlosser aus Leidenschaft - MK3 Kombi, 2.0 Benziner, geboren am 09.12.2004, EZ 01.2005
    Mein Verbrauch ich weiß, ich bin ein "Verbraucher" :D
    Hier ist ein Link zu der Firma in der ich arbeite
    kfz-service-jeserig.de/
    Wer aus der Nähe ist, kommt einfach mal vorbei

  • Neu

    Danke für´s Aufpassen Bernd, klar waren die Achsmuttern gemeint und ich hab es oben korrigiert.

    Radmuttern würden wohl schon beim Anziehen mit diesem Drehmoment die Grätsche machen, tippe ich mal. Wir könnten ja mal bei Gelegenheit den ultimativen Test oberhalb 150 kN in ca +10 kN -Schritten im Schraustock an ausgedienter Radnabe machen, bis Radmutter oder der Bolzen wirklich abreißt.

    So wird man beim Schreiben betriebsblind und selbst das eigene Korrekturlesen hilft manchmal nicht... :sleeping:
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    artkos schrieb:

    Welche Mängel sind Dir denn aufgefallen
    Der Akkusitz ist bei vielen unserer Geräte nach einiger Zeit mehr als verbesserungswürdig, die Arretierungsmuttern bei den Winkelschleifern sind nicht optimal an Trennscheiben angepasst, Trennscheiben rutschen durch.
    Man muss mich nicht mögen... :miffy: ...aber, man sollte mich respektieren... :vain:
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    Charliesdaddy schrieb:

    die Arretierungsmuttern bei den Winkelschleifern sind nicht optimal an Trennscheiben angepasst, Trennscheiben rutschen durch.
    Kannste das mal genau erklären? Ich habe jetzt bestimmt von 10 verschiedene Firmen (von ganz Billig [Aldi oder Globus Hausmarke] bis Teuer [Makita und Bosch Proffesional), um mal 4 zu nennen) Winkelschleifer in der Hand gehabt. Bei allen waren die Muttern praktisch baugleich und untereinander austauschbar, bei keiner sind die Scheiben durchgeruscht. Bzw. nur bei einer, da hatte aber einer die Mutter bei einer Trennscheibe draufgemacht, wie man sie bei Schrupp- bzw. Fächerscheiben draufmacht, mit dem Ring zur Scheibe. Dickere Scheiben sollten nämlich auch durch die Mutter zentriert werden, ergibt einen ruhigeren Rundlauf. Bei dünneren Scheiben ist dann aber der Anpressdruck der Scheibenbefestigung zu gering bis gar nicht vorhanden.
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    Pommi schrieb:

    Kannste das mal genau erklären?
    Die Mutter, mit der die Trennscheiben auf der Maschine befestigt werden, schliessen / klemmen die Trennscheiben( Tyrolit der Hersteller) nicht fest, die Scheiben rutschen durch. Bei den Muttern anderer Maschinen passt es komischerweise, egal von welchem Hersteller die TS sind.Also Muttern anderer Hersteller auf die "Flex" geschraubt, alles super...ich weiss, ein Kuriosum, aber leider wahr.Wir haben zu den Winkelschleifern nur jeweils eine "Mutter" erhalten, was eigentlich auch völlig ausreichend ist.
    Man muss mich nicht mögen... :miffy: ...aber, man sollte mich respektieren... :vain:
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    Dann müssten die auf beiden Seiten diesen Ring für dickere Scheiben haben.

    Oder die Zentrierung auf der Seite des Winkelschleifers ist zu dick und die Mutter hat keine Aussparung, wie sie die meisten anderen Muttern auf der Seite für TS haben. Dann müsste aber eigentlich eine 2. Adapterplatte für die Winkelschleiferseite dabei gewesen sein. Und die wird dann irgendwo im Nirwana verschwunden sein. Einen Winkelschleifer hatte ich mal in der Hand, bei dem es so war. War aber nicht meiner.

    Am Material kann es meines Wissens nach nicht gelegen haben. Die sind alle aus Stahl und glatt.