Mittelstellung Lenkgetriebe

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    • Mittelstellung Lenkgetriebe

      Hallo,

      seitdem bei meinem mk3 die Kupplung gewechselt wurde, stimmt die Mittelstellung des Lenkgetriebes nicht mehr. Dadurch zieht der Wagen immer wieder nach rechts.
      Es liegt definitiv daran, dass die Mittelstellung nach rechts verschoben ist. Bestätigt durch zwei Werkstätten und mein Bauchgefühl :D . Ansonsten arbeitet die Lenkung einwandfrei. Achsvermessung ist mehrfach gemacht worden und die Werte alle im grünen Bereich. Reifen kann ich ausschließen.

      Nun hat man beim mk3 nicht die Möglichkeit, irgend etwas falsch zu montieren, also Lenkrad hat Sechskant und unten zwischen Lenkgetriebe und Kreuzgelenk der Lenksäule hat man auch keine Möglichkeit etwas zu verstellen oder falsch aufzusetzen.
      Jemand eine Idee, wie sowas passieren kann? Oder noch besser, wie man das Lenkgetriebe wieder in seine richtige Mittelstellung bekommt? Lassen sich die Spurstangen verstellen?
    • Wie, ausser über verdrehbare Spurstangen, sollte man denn sonst die Spur einstellen?! ?(

      Ein Lenkgetriebe will aber nicht von sich aus in die Mittellage, also das zieht ein Auto nicht nach rechts. Das machen die eingestellten Fahrwerksparameter.


      Schwarz ist bunt genug.

    • Steht bei Geradeausfahrt das Lenkrad gerade oder etwas nach links gedreht?

      Im Lenkgetriebe sitzt doch auch die Servounterstützung. Nicht, dass die bei der Spureinstellung nicht darauf geachtet haben, dass das Lenkrad gerade steht. Hatte ich mal bei nem LKW. Zog auch immer etwas nach Rechts und das Lenkrad stand bei Geradeausfahrt leicht nach links gedreht, so auf 10 - 20 Minuten vor 12 (der Stundenzeiger, beim Minutenzeiger wären es so 1,5 - 2 Minuten vor 12).
    • Pommi schrieb:

      Steht bei Geradeausfahrt das Lenkrad gerade oder etwas nach links gedreht?
      Das Lenkrad will immer so ungefähr 15 Grad nach rechts. Halte ich das Lenkrad in der Mitte, fährt das Auto auch geradeaus.
      Lasse ich das Lenkrad los, zieht das Lenkrad diese 15 Grad nach rechts. Drehe ich in staken Rechtskurven weiter nach rechts, geht das Lenkrad ebenfalls wieder in diese 15 Grad Stellung zurück. Also das Lenkgetriebe hat sozusagen einen falschen Mittelpunkt. Das merkt man auch an der Leichtgängigkeit bzw Schwergängigkeit beim Lenken. Um den falschen Mittelpunkt herum geht es leichter zu lenken. Das wird irgendwie über die unterschiedliche Verzahnung auf der Stange erreicht. Bei BMW z.B. lässt sich dieser Mittelpunkt einstellen, durch Lösen der Lenksäule bzw des Gestänges und Einstellen der Spurstangen. Beim Mondeo geht das ja nun nicht, da es am Lenkrad und der Lenksäule ja keine Möglichkeiten gibt, etwas zu versetzen.
      Das Fahrwerk ist ansonsten hundertpro. Alle Buchsen neu, alles fest und die Einstellung wurde mehrfach von unterschiedlichen Werkstätten geprüft.
    • liegt mMn am Fahrwerk
      Phänomen kenne ich

      Klingt banal und primitiv aber heb mal ne Wasserwaage in der Senkrechte an das linke und rechte Rad.(Felge)

      Da wird es unterschiedliche werte geben, weil der Sturz ja nicht einstellbar ist aber es immer nouncen geben wird.

      Wenn ein Sturz negativer zieht der Wagen immer an diesem Rad stärker bei gleicher "Spur"


      Ich hab bei Beiden Mondeo und dem S max der Freundin Spur selber eingestellt.


      Am s max merkte ich es stärker. Da damals links vorne der Sturz total im Eimer war. Deshalb musste ich es anders einstellen.

      Lenkrad gerade fährt gerade
      Lenkrad los gelassen zieht leicht nach links

      Aber erstmal besser wie andersherum
      anpacken oder zugucken un weglaufen-> ersteres! :D

      Gruß Oli aus dem Schwobaländle


      Für uns ist der Mondeo nicht nur ein Auto, er ist eine Institution, eine Legende :hail: .Ein Auto bei dem sich Andere ein paar Scheiben abschneiden können
      :pleasantry: ....
      :duckundweg
    • Meiner Meinung nach ist der Fahrschemel in dem Fall nicht richtig verbaut worden.
      Eigentlich kann man das am Hoch gebockten Fahrzeug erkennen wen man sich hinten die Auflagepunkte anschaut.
      Wenn der Fahrschemel nach einer Seite versetzt ist, dann ist auch die Spur und der Sturz verstellt.
      Da der Sturz sonst nicht einstellar ist.....

      Aber das mit dem Sturz hat der Packesel ja super erklärt :thumbsup: Respekt das er als Laie das so erklären konnte.... :thumbup:
      KFZ-Schlosser aus Leidenschaft - MK3 Kombi, 2.0 Benziner, geboren am 09.12.2004, EZ 01.2005
      Mein Verbrauch ich weiß, ich bin ein "Verbraucher" :D
      Hier ist ein Link zu der Firma in der ich arbeite
      kfz-service-jeserig.de/
      Wer aus der Nähe ist, kommt einfach mal vorbei

    • wurde mal in einer Werkstatt fast über den Tisch gezogen zwecks Achsvermessung.

      Seitdem wenn es was am Fahrwerk was zu tun gab, hab ich selbst dann nachgestellt.
      Da bekommt man dann Erfahrungswerte
      Auch in Bezug auf Vor und Nachspur das alles gleichmäßig zurück dreht.

      Bedeutet zwar paar mal Aufbocken aber man möchte ja auch was lernen und dahinter kommen.

      Hab auch keine schlecht abgefahrenen Reifen.

      Außer am Tddi hinten aber das hat andere Gründe :ninja: :thumbsup:
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      Gruß Oli aus dem Schwobaländle


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    • Die Werte auf dem Protokoll sind Top. Heisst aber nicht zwingend das der Fahrschemel gerade sitzt.....
      Schau dir das einfach mal an. Wie gesagt, normalerweise erkennt man das an den hinteren Schrauben und den Auflagepunkten am Rahmen.
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    • Gestern stand er auf der Bühne und es gibt Neuigkeiten zu dem Fehler.
      Aus dem linken Querlenker ist die hintere, große Buchse nach oben hin rausgewandert. Keine Ahnung, wie so etwas passieren kann?! Der linke Querlenker steht somit nicht richtig im Vergleich zum Rechten. Das muss beim Wechsel der Kupplung passiert sein. Außerdem hat die Werkstatt beidseitig die Traggelenke gehimmelt. Da ist kein Fett mehr drin und die Gummis sind beschädigt.

      Übernächsten Freitag wird repariert, ich werde berichten.
    • Noch alte Original Ql?(Sry falls das oben steht)

      Traggelenk kaputt und Buchse am Ql?

      Dann wird gleich ein neuer Dreieckslenker eingebaut Oder?

      Falls ja, kein billig Teil aus der Bucht. Da hätte ich Leergeld bezahlt. Da die Mannschette am Traggelenk müll war. Und die Gummibuchse viel zu weich.

      Da lohnt ein Febi oder ähnliches. Da macht auch die Mannschette einen soliden Eindruck
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      Gruß Oli aus dem Schwobaländle


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    • Der linke Querlenker war bereits neu. Hersteller Meyle von der Werkstatt meines Vertrauens verkauft und eingebaut.
      Rechtes Traggelenk war auch neu. Beide wurden beim Einbau der neuen Kupplung beim FFH geschrottet. Und das in einer Markenwerkstatt. Wie sie es geschafft haben, die Buchse aus dem neuen Querlenker zu drücken, ist mir schleierhaft. Normalerweise erfordert es viel Kraftaufwand, eine Buchse aus dem Lenker zu drücken.
      Bilder habe ich gestern nicht gemacht. Muss mal Räder einschlagen und schauen, ob ein Foto möglich ist, auf dem man auch was erkennen kann.
    • Nicht die Buchse selbst ist verschoben oder defekt, sondern der Sitz der Buchse im Querlenker. Das Lager sitzt nicht richtig im Querlenker drin. Dadurch stimmt der Winkel des linken Querlenkers nicht mehr.

      Und bei beiden Traggelenken sind die Gummis defekt.
    • Querlenker sind jetzt komplett neu und auch die Domlager. Der Fahrschemel sitzt auch gerade. Wurde auch nochmal vermessen.

      Radlager sind auf den ersten Blick unauffällig.
      Leider ist das Problem noch da.

      Ich habe eben auch nochmal den Abstand der Räder vorne und hinten von den Kotflügeln bzw den Radläufen gemessen. Das passt auch.

      Ein Kollege sagte mir, die rechte Antriebswelle könnte defekt sein. Ist das eine Möglichkeit?

      Mir ist aufgefallen, dass sich das Lenkrad beim Rückwärtsfahren stark nach rechts verzieht.
    • Rechte Antriebswelle würde ich ausschließen. Dann wären eher falsche Spurstangen (zu lang oder kurz) der Übeltäter.

      War das Lenkrad ab? Da Lenksäule ja unten Sechskant hat, wären es bei einem Fehler da mindestens 60 Grad, würde also auf 2 Uhr, 4 Uhr, 6 Uhr, 8 Uhr oder 10 Uhr stehen.

      Als Lösungsvorschlag, da ja bei schräg stehendem Lenkrad die Mittelstellung erreicht scheint: Zur Werkstatt, auf dem Hof rumfahren, bis Mittelstellung, dann Lenkrad ab und gerade wieder drauf und dann Spur komplett neu vermessen.

      PS: Was mir noch einfällt: Einer, der es darf, Airbag ausbauen und schauen, ob es an der Lenksäule und am Lenkrad Markierungen gibt und die auch übereinstimmen. Könnte auch nächstes WE an meinem Schlachter schauen.
    • Dass, das Lenkrad ab war, würde ich jetzt mal ausschließen. Warum auch?

      Der Sechskant, meinst du den unten am Lenkgetriebe? Da ist so eine Zwischenwelle, daran wird die Lenksäule angeschlossen. Die kann man nicht falsch aufsetzen, aber theoretisch könnte das Zwischenstück falsch auf dem Lenkgetriebe sitzen.

      Das Lenkrad lässt sich aktuell knapp 1,5 Umdrehungen in beide Richtungen bewegen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von SebastianD88 ()