Angepinnt Ich war heute bei der Hauptuntersuchung - Berichte

Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

  • Macht euch doch nicht verrückt. Der Mangel muss ursächlich für den Unfall sein, dass man kein Geld bekommt und sonst hat man genau für diese Fälle eben die Versicherung.
    Es kamen diesen Sommer einige zur HU mit Ablaufdatum im Jahr 2018 und 3-4 waren mit Ablaufdatum 2017 da!!
    Zwei Monate überziehe ich selber, da ohne Zusatzgebühren.
  • defensiv-flott schrieb:

    Der Mangel muss ursächlich für den Unfall sein,
    Er muss nicht ursächlich sein, es reicht, wenn der Unfall ohne dem Mangel nicht so schlimm gewesen wäre. Beispiel abgefahrene Reifen. Mit neuen Reifen hätte es wahrscheinlich nur leichten Blechschaden gegeben. Mit den 1mm-Reifen wurde es ein Totalschaden. Langt für Regressansprüche.
  • Ich nicht, aber einer in meinem Bekanntenkreis. Und der hatte noch TÜV. Winterreifen mit TÜV-fähigen 1,7 mm Profil und frischer Schnee. Einem hintenrein, der vor ihm gebremst hatte. Gutachter: Bei 4 mm wäre der Schaden geringer gewesen, bei 6 oder mehr mm wäre wahrscheinlich gar nichts passiert. Haftplicht nahm sich die Hälfte der Kosten des Unfallgegners wieder, Vollkasko hat gar nichts bezahlt.

    4 mm sind die Empfehlung für Winterreifen, daher hat die Versicherung die Hälfte übernommen. Edit war: Ich war in Gedanken bei den Sommerreifen.
  • Pommi schrieb:

    Ich nicht, aber einer in meinem Bekanntenkreis. Und der hatte noch TÜV. Winterreifen mit TÜV-fähigen 1,7 mm Profil und frischer Schnee. Einem hintenrein, der vor ihm gebremst hatte. Gutachter: Bei 4 mm wäre der Schaden geringer gewesen, bei 6 oder mehr mm wäre wahrscheinlich gar nichts passiert. Haftplicht nahm sich die Hälfte der Kosten des Unfallgegners wieder, Vollkasko hat gar nichts bezahlt.

    4 mm sind die Empfehlung für Winterreifen, daher hat die Versicherung die Hälfte übernommen. Edit war: Ich war in Gedanken bei den Sommerreifen.
    Da es in D keine Vorschrift gibt gibt, wieviel mm die Winterreifen haben müssen, hätte ich das nicht akzeptiert. Solange der Reifen über 1.6mm hat, ist er so wie er ist zugelassen. Der Gutachter kann auch nichts abziehen weil man z.B. Chinareifen drauf hat und der Bremsweg mit einem Conti nur halb so lang gewesen wäre. Ansonsten heist es demnächst bei 8mm Profil gibts 100%, bei 6mm 50%, bei 4mm 25% und drunter nichts, so funktioniert das nicht, da wäre ich vor Gericht gezogen.
    Mondeo Ghia Turnier 2.5 V6 Bj. 02 mit LPG
    Focus Futura Turnier 1.6 Bj. 04 mit LPG
    Escort XR3i Cabrio Bj.89
    Capri 2.8 Turbo Bj.79
    Capri 1.6GT Bj.73

    LPG
  • Cosworth schrieb:

    Da es in D keine Vorschrift gibt gibt, wieviel mm die Winterreifen haben müssen, hätte ich das nicht akzeptiert. Solange der Reifen über 1.6mm hat, ist er so wie er ist zugelassen. Der Gutachter kann auch nichts abziehen weil man z.B. Chinareifen drauf hat und der Bremsweg mit einem Conti nur halb so lang gewesen wäre. Ansonsten heist es demnächst bei 8mm Profil gibts 100%, bei 6mm 50%, bei 4mm 25% und drunter nichts, so funktioniert das nicht, da wäre ich vor Gericht gezogen.
    Genau so ist es,
    1,6 mm Restprofil ist vorgeschrieben, 4 mm sind empfehlenswert
    Gruß Kalle
  • Balak schrieb:

    Hallo,

    ich war auch mal beim Tüv heute. Wie erwartet habe ich durchgefallen. Bitte siehe den Bericht. Was schätzt ihr als Kosten für die Reparatur? Mein wagen ist 17 Jahre alt und ~92000 gelaufen.
    Ich war mal bei meinem Stammwerkstatt und für 350 Euro alle Beanstandungen von TÜV wurden repariert. Jetzt hab ich Ruhe für 2 Jahre. Besonders merke ich kein Poltern nach dem Wechsel des Hinterachstbuchsen. Das Auto fährt sich wirklich super jetzt. Es ist ein schönes Gefühl technisch sauberes Auto zu fahren.

    Vielen Dank nochmal.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von jelu1a () aus folgendem Grund: Bild entfernt

  • Pommi schrieb:

    Es wurden in der Richtung schon mehrere Urteile zu Gunsten der Versicherungen gefällt. Unter 1,6 mm kommt man in den Bereich der gefährlichen Strassengefährdung.
    Von unter 1,6 mm war oben aber nicht die Rede.

    Und selbst da gibt es auch andere Urteile:

    kostenlose-urteile.de/OLG-Koel…satz-leisten.news4120.htm
    Fuhrpark
    Mondeo MK3 BWY 1.8 92kW 12/03
    Focus MK1 DBW 1.8 TD 66KW 10/00
    Capri MK1 ECJ 1.3 XL 39KW 11/70
    GL1000 K1 GL1 60KW 08/76
  • Mona71 schrieb:

    Und verharmlosen sollte man sowas auf keinen Fall.
    Dramatisieren aber auch nicht unnötig...

    Ich bin mir fast sicher das mein Auto am 1. des Monats nach Ablaufdatum der Plakette genauso sicher ist, wie am 31. des Monats mit gültiger Plakette.


    Schwarz ist bunt genug.

  • GL76 schrieb:

    Pommi schrieb:

    Es wurden in der Richtung schon mehrere Urteile zu Gunsten der Versicherungen gefällt. Unter 1,6 mm kommt man in den Bereich der gefährlichen Strassengefährdung.
    Von unter 1,6 mm war oben aber nicht die Rede.
    Und selbst da gibt es auch andere Urteile:

    kostenlose-urteile.de/OLG-Koel…satz-leisten.news4120.htm
    1. Haste dir das Urteil mal durchgelesen? Dem wurden die "abgefahrenen" Reifen 2 Monate vor dem Unfall von einer Werkstatt montiert.

    2. Ging es bei meinem Beispiel nicht darum, dass der Unfall durch die Reifen passiert ist, sondern dass der Schaden durch den Unfall mit der empfohlenen Mindestprofieltiefe deutlich niedriger ausgefallen wäre und er dadurch einen Teil der Kosten selbst zahlen durfte. Und da war keine Werkstatt involviert. Und auch da gibt es Urteile, auch schon letzinstanzliche. Da kommt es immer auf den Einzelfall an.

    3. Ich habe mit keinem Wort gesagt, dass man dann immer in Regress genommen wird. Ich sagte nur, das es möglich ist.

    Und 4. Es gibt einen Unterschied zwischen Strafrecht (Mindestprofiltiefe von 1.6 mm) und Zivilrecht.

    Und in meinem Beitrag ging es deshalb nicht um die 1,6 mm, da es sich um ein reines Zivilrechtsverfahren zwischen Versicherungsnehmer und Versicherung ging. Bei unter 1,6 mm Profil wäre ein Strafrechtsverfahren bzw. eine Ordnungswidrigkeit dazu gekommen. Deshalb mein Zusatz, dass man bei unter 1,6 mm in den Bereich der Straßengefährdung käme.

    Aber bei dir bin ich ja gewohnt, dass du dir immer nur das raussuchst, was dir gerade in den Kram passt.
  • Der hatte nen Anwalt. Im Unterschied zu dem von GL76 zitierten Urteil hatte er die Reifen selbst gewechselt und keine Werkstatt. Und er hatte nachweislich Ahnung von Autos und Reifen, da man ihm nachweisen konnte, dass er mal bei einem Reifenservice gearbeitet hat.

    Deshalb nochmal der Hinweis: Es kann Probleme geben. Das hatte ich auch schon in meinem ersten Beitrag dazu geschrieben.
  • Neu

    hartundweich schrieb:

    Na dann hast ja jetzt eine Liste die mal schön langsam abgearbeitet werden sollte :)
    Die Liste ist nicht schlimm, die Bremsen sollten sich noch einlaufen, sind ja quasi neuwertig (sind vor drei Jahren oder genauer gesagt, vor 400 km erst erneuert worden!)
    Den Ölverlust hab ich ja schon beseitigt, nur noch nicht alle Spuren davon...
    Und die Leichten Rostschäden am Unterboden werden noch vorm Winter in Angriff genommen und dann anständig versiegelt!

    Und der Auspuff... der wird schon irgendwann mal laut werden... dann...

    LG Stefan
  • Neu

    Cheyenne schrieb:

    Die Liste ist nicht schlimm, die Bremsen sollten sich noch einlaufen, sind ja quasi neuwertig (sind vor drei Jahren oder genauer gesagt, vor 400 km erst erneuert worden!)
    Könnte sich geben.. aber wenn der 3 Jahre gestanden hat dann kann durchaus sein, dass die Sättel nicht mehr leichtgängig sind und dann bleibt das...

    Cheyenne schrieb:

    Und der Auspuff... der wird schon irgendwann mal laut werden... dann...
    Das ist vollkommen ausreichend...


    Cheyenne schrieb:

    Und die Leichten Rostschäden am Unterboden werden noch vorm Winter in Angriff genommen und dann anständig versiegelt!
    Steht mir beim Hilfsrahmen vorne und beim hinteren Achsträger auch noch bevor :)