Diskussionsthread zum Thema: Welches Öl?

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  • Die SAE 30 sagt nichts über den Scherwert aus, je höher jedoch die KV100 ist desto höher ist in der Regel die HTHS die auf Scherfestigkeit des Motoröls testet. Motoröl besteht aus einem dünnen Grundöl und wird dann durch Polymere zu einem Mehrbereichsöl. Diese haben eben den Nachteil, bei hohen Schergeschwindigkeiten ganz oder teilweise Ihre Funktion zu verlieren, daher wird eben auch der HTHS ermittelt bei 150°C und eben hoher Schergeschwindigkeit. Das Ford Öl hat bspw. einen abgesenkten HTHS von <2.9 und dann gibt es genauso 5w-30 die mindestens einen HTHS von >3.5 haben. SAE 30 ist ja schließlich auch kein fester Wert, sondern ein Bereich von bis und es natürlich ein Unterschied ob es gerade noch so ein 30er ist oder schon fast ein 40er. Hast du ein dickeres Grundöl, dann kann es unter Scherbelastung auch gar nicht so weit abfallen und weniger Verdampfungsverlust hast du obendrein.
    Der Vorteil bei den MB Normen nach 229.1/3/5 ist, dass die einen HTHS von mindestens 3.5 fordern. Nicht zu verwechseln mit der 229.6, die einen abgesenkten HTHS fordert. Auch unterschieden werden muss nach Empfehlungen und echten Freigaben. Jeder Ölproduzent kann drauf schreiben MB 229.3 ohne die Freigabe zu haben. MB Freigabe 229.3 ist geschützt und ansonsten gibt es die bevo.mercedes-benz.com/bevolisten/kategorie_Motoroel.html sort jedes Öl mit Freigabe namentlich drin.
    Ein 10w-40 nach 229.3 wie bspw. das Shell Helix HX6/7 wird deine Bedürfnisse bestens befriedigen. Es wird eine HTHS von über 4 haben, hat einen extrem tiefen Pourpoint, dank GTL Grundöl (tiefer als alle 5w und die meisten 0w) und durch die hochwertigen Grundöle auch einen niedrigen Noack(MB Norm begrenzt diesen auch)
    Die 229.5 unterscheidet sich von der 229.3 hauptsächlich darin, dass weniger Viskositäten freigegeben sind und strengere fuel economy Vorgaben gelten. Die Verschleißvorgaben sind dieselben und das Öl darf während einem überzogenen Intervall auch etwas mehr oxidieren.
    Ließ einfach selbst, hier eine kleine Tabelle MB Normen Forderungen
  • BrummBaer schrieb:

    dir wird es dein Motor auch nicht krumm nehmen, wenn du ein Öl für Fahrzeuge mit werksseitig verbautem DPF nimmst, auch wenn es "nur" ein nachgerüsteter DPF ist ;)
    andersrum wäre das vielleicht eher ein Problemauto clicker word unscrambler jumble solver
    da können die Kollegen vielleicht was zu schreiben, die auch einen nachgerüsteten DPF haben. Ob du einen nachgerüsteten DPF oder Original hast, solltest du aber sehen können, der originale hat 2 Sensoren vor und hinter dem DPF.
    Sollte ich mit meinen Aussagen falsch liegen, bitte berichtigen! Ich bin der Meinung, das mal so hier gelesen zu haben, habe selber keinen

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von marcoch ()

  • Für einen geschlossenen DPF sind die Motoröle Asche reduziert konkret geht es da um Sulfatasche. Wenn man Motoröl verbrennt, bleibt ein Rest über und dies ist die Sulfatasche.
    Um dies zu erreichen ist die Menge gewisser Verschleißschutzadditive reduziert.
    Für die PKW DPF liegt der Grenzwert bei 0.8% Sulfatasche, manche Normen begrenzen auch auf 0.6%
    Beim LKW liegt als Mittelwert die Grenze bei 1% und ansonsten ist ein typischer Wert 1.2-1.5% .
    Spielt aber nur bei einem geschlossenen Partikelfilter eine Rolle und wenn der Motor Öl verbraucht. Warum sollte man das Mehr an Verschleißschutzadditiven nicht mitnehmen, wenn man es doch problemlos kann?