Warum sollen auf den Mondi 2.5 v6 B4Y keine 18" Felgen passen? Und Felgen in der Werkstatt bestellen oder im Internet?

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  • So ziemlich.
    Und jetzt mach es nicht noch komplizierter - Felgen drauf und gut. Wenn du unbedingt willst, fahr zum TÜVer deines Vertrauens, danach zur Zulassungsstelle, bezahl die 13,20€ und du hast sie im Schein. ;)

    Nochmal: Bei ET 45 kannst noch 5er Platten drunter machen und es schleift nix.
    :thumbsup: Einmal Mondeo - immer Mondeo! :thumbsup:
    Fuhrpark:
    Mondeo MK3 2.0 TDCI Turnier 131 PS schwarz Ghia (meiner)
    Mondeo MK3 2.0 Duratec HE Turnier 146 PS schwarz Ghia X (meiner Frau ihrer)
    Fiesta MK5 1.25i 16V Zetec SE 75 PS schwarz Kool (dem Junior seiner)

    Mondeo MK1 2.5 V6 Turnier 170 PS dunkelblau Ghia (wird aufgearbeitet und wartet auf sein H Kennzeichen) :love:
  • Patrick4939 schrieb:

    Was am Ende oftmals halt nicht nötig ist.
    Aber gemacht werden muß wenn es drin steht und der Prüfer für nötig ansieht. Freigängigkeit z.B. mit der Hand zwischen Kotflügel und Rad fassen und dann einfedern ohne das die Hand gequetscht wird ;)

    SebastianD88 schrieb:

    Geplant sind die Felgen Platin P69 in der Dimension 8,0x18" mit 225/40 R18.
    .....

    SebastianD88 schrieb:

    Kann da vielleicht nochmal jemand, der Ahnung von der Materie hat drüberschauen?

    Ford Mondeo (III) B4Y, B5Y e1*98/14* 0154,0155*.. 66-150 ... Flh Sth S01 66-150 ...225/40R18 K1c K2b K56 T88 T89 T91

    Das sind die Auflagen dazu:

    K1c: Die Radabdeckung an Achse 1 ist durch Ausstellen der Frontschürze und des Kotflügels oder durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 30° vor bis 50° hinter Radmitte herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben genannten Bereich abgedeckt sein.

    K2b: Die Radabdeckung an Achse 2 ist durch Ausstellen der Heckschürze und des Kotflügels oder durch Anbau von dauerhaft befestigten Karosserieteilen im Bereich 0° bis 50° hinter Radmitte herzustellen. Die gesamte Breite der Rad-/Reifenkombination muss, unter Beachtung des maximal möglichen Betriebsmaßes des Reifens (1,04 fache der Nennbreite des Reifens), in dem oben genannten Bereich abgedeckt sein

    K56: Durch Nacharbeit der Heckschürze am Übergang zum Radhausausschnitt ist eine ausreichende Freigängigkeit der Rad-Reifenkombination herzustellen.

    T88: Reifen (LI 88) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1120 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8). Abschläge der Tragfähigkeit aufgrund der Bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (Fzg.-Schein, Ziff. 6 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld T) sind zu berücksichtigen.

    T89: Reifen (LI 89) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1160 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8). Abschläge der Tragfähigkeit aufgrund der Bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (Fzg.-Schein, Ziff. 6 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld T) sind zu berücksichtigen.

    T91: Reifen (LI 91) nur zulässig für Fahrzeuge mit zul. Achslasten bis 1230 kg (Fzg.-Schein, Ziff. 16 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld 8). Abschläge der Tragfähigkeit aufgrund der Bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit (Fzg.-Schein, Ziff. 6 bzw. Zulassungsbescheinigung Feld T) sind zu berücksichtigen
    KFZ-Schlosser aus Leidenschaft - MK3 Kombi, 2.0 Benziner, geboren am 09.12.2004, EZ 01.2005
    Mein Verbrauch ich weiß, ich bin ein "Verbraucher" :D
    Hier ist ein Link zu der Firma in der ich arbeite
    kfz-service-jeserig.de/
    Wer aus der Nähe ist, kommt einfach mal vorbei

  • @ruderbernd wollte gerade das gleiche posten - du warst wohl schneller... aber ich glaube die wichtige A01 hast du vergessen:

    A01 Nach Durchführung der Technischen Änderung ist das Fahrzeug unter Vorlage der vorliegenden ABE unverzüglich einem amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr oder einem Prüfingenieur einer Überwachungsorganisation nach Nummer 4 der Anlage VIIIb zur StVZO zur Durchführung und Bestätigung der in der ABE vorgeschriebenen Änderungsabnahme vorzuführen.

    A12, A14, A19, A58, B02, Flh, Sth und S01 sind selbsterklärend...

    Ausgedeutscht heißt A01: abnehmen musst du es wohl lassen. Wenn du einen pingeligen Prüfer hast dann wird er wohl genau drauf achten, dass die Reifenbreite nicht über den Kotflügel hinausragt...
  • SebastianD88 schrieb:

    Also wenn ich das richtig verstanden habe, dann liegen zwischen ET52,5 und ET45 ja 7,5 mm.

    Durch die 0,5 Zoll (1" = 25,4 mm) breitere Felge kommen nochmals 12,7 mm hinzu.

    Würde bedeuten: 12,7 mm + 7,5 mm = 20,2 mm

    Das heißt am Ende steht die neue Felge 2 cm näher am Radlauf als die originale Felge. Stimmt das so?
    Nicht ganz. Den halben Zoll musst du noch mal halbieren, weil ja eine Hälfte nach innen geht. Sind also nochmal 6,35 mm weniger, also nur knapp 1,5 cm.
  • Ich habe auf meinem 1.8 er B4Y die Platin Model P61 in 8x18 Et 45 mit Tieferlegung 40/30 ohne Probleme gefahren.
    Der 2.5 er B5Y hat Gewinde drin und Diewe 8x18 ET45, maximal auf 330mm runtergeschraubt und hinten müssen noch Spurplatten rein.
    Kam nur noch nicht dazu.
    Vorne kann man übrigens noch mindestens 5mm Spurplatten montieren wenn man möchte.
    Beide ohne Karosseriearbeiten

    Gruß Sascha
  • hartundweich schrieb:

    aber ich glaube die wichtige A01 hast du vergessen:
    Upps, stimmt

    Auch ganz wichtig:

    Wird eine in diesem Gutachten aufgeführte Reifengröße verwendet, die nicht bereits in den Fahrzeugpapieren (u. a. Fahrzeugschein, Zulassungsbescheinigung I oder COC-Papier) genannt ist, so sind die Angaben über die Reifengröße in den Fahrzeugpapieren (Fahrzeugschein bzw. -brief, Zulassungsbescheinigung I) durch die Zulassungsstelle berichtigen zu lassen. Diese Berichtigung ist dann nicht erforderlich, wenn die ABE des Sonderrades eine Freistellung von der Pflicht zur Berichtigung der Fahrzeugpapiere enthält.
    Aber da steht ja dann A01 in den Auflagen

    A01: Nach Durchführung der Technischen Änderung ist das Fahrzeug unter Vorlage der vorliegenden ABE unverzüglich einem amtlich anerkannten Sachverständigen oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr oder einem Prüfingenieur einer Überwachungsorganisation nach Nummer 4 der Anlage VIIIb zur StVZO zur Durchführung und Bestätigung der in der ABE vorgeschriebenen Änderungsabnahme vorzuführen

    A12: Die Verwendung von Schneeketten ist nicht zulässig

    A14: Zum Auswuchten der Räder dürfen an der Felgenaußenseite nur Klebegewichte unterhalb der Felgenschulter oder des Tiefbettes angebracht werden. Bei Anbringung der Klebegewichte im Felgenbett ist auf einen Mindestabstand von 2 mm zum Bremssattel zu achten

    A19: Es sind nur schlauchlose Reifen zulässig. Werden keine Ventile mit TPMS-Sensoren verwendet, sind Gummiventile oder Metallschraubventile mit Befestigung von außen, die den Normen DIN, E.T.R.T.O oder Tire and Rim entsprechen, zulässig. Werden Ventile mit TPMS-Sensor verwendet, so sind die Hinweise und Vorgaben der Hersteller zu beachten. Die Ventile und Sensoren müssen für den vorgeschriebenen Luftdruck und die bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit geeignet sein. Die Ventile dürfen nicht über den Felgenrand hinausragen

    A58: Rad-Reifen-Kombination(en) nicht zulässig an Fahrzeugen mit Allradantrieb. (trifft eher nicht zu bei unseren Mondeos) ;)

    B02: Vor Montage der Räder sind eventuell vorhandene Zentrierstifte, Befestigungs-Schrauben oder Sicherungsringe an den Anschlussflanschen des Fahrzeugs zu entfernen (z.B. Die gern verbauten Haltebleche vor dem Bremsscheiben)

    Flh: Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Karosserieform Schräghecklimousine (Fließheck, 3-türig und 5-türig)

    Sth: Die Rad/Reifen-Kombination ist zulässig für Fahrzeugausführungen der Karosserieform Stufenheck

    S01: Zur Befestigung der Räder dürfen nur die mitgelieferten Befestigungsmittel Nr. S01 (siehe Seite 1) verwendet werden (Mutter - M12x1,5 - Kegel 60° - 110 NM)

    Und somit entscheidet nicht ihr ob da was gebördelt werden muß oder eine Radlaufverbreiterung ran muß, sondern der TÜV Onkel ;) Da könnt ihr hier noch so oft betonen das es so passt und ihr schon 5x um die Erde rum gefahren seid mit der Rad/Reifenkombination. Völlig egal!

    Aber mein Bekannter der bei der Kripo im Dezernat KFZ arbeitet hat gestern bei einem Fall den ich hier in der Firma hatte gesagt "aber auch die Polizisten draussen auf der Strasse haben meist keine Ahnung von der Reifengeschichte". Aber es kann ja sein man trifft mal auf den einen der sich doch auskennt ;)
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    Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von ruderbernd ()

  • ruderbernd schrieb:

    Und somit entscheidet nicht ihr ob da was gebördelt werden muß oder eine Radlaufverbreiterung ran muß, sondern der TÜV Onkel ;) Da könnt ihr hier noch so oft betonen das es so passt und ihr schon 5x um die Erde rum gefahren seid mit der Rad/Reifenkombination. Völlig egal!
    Grundsätzlich richtig. Aber welcher TÜVer sagt "Nein, trage ich nicht ein" wenn die Pneus nicht einmal plan mit dem Radlauf stehen, sondern sich noch im Radkasten verstecken? Das ist doch unterm Strich alles worum es geht.
    :thumbsup: Einmal Mondeo - immer Mondeo! :thumbsup:
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