ruhestrom zu hoch / alles ausgeschlossen

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  • Hi,

    habe nur die Trendausstattung ohne irgendwelche Extras, also kein Schiebedach oder ne Multifunktionsanzeige. Aber danke für den Verdacht, das war der fehler bei nem Mercedes von nem Freund mit dem Schiebedach.
    Fehler besteht nach wie vor ;(
    Schönen Abend noch
  • Dann hilft nur noch ein Schaltplan um herauszufinden ob da noch irgendwas ungesichert aufgeschalten ist.
    Hast du die ganzen Stecker auf den Sicherungskästen auch schon mal abgezogen?
    Mondeo Ghia Turnier 2.5 V6 Bj. 02 mit LPG
    Focus Futura Turnier 1.6 Bj. 04 mit LPG
    Escort XR3i Cabrio Bj.89
    Capri 2.8 Turbo Bj.79
    Capri 1.6GT Bj.73

    LPG
  • Hoi,
    jop habe alle Sicherungskästen durch inkl. Relais und Kabelbaum rausziehen :thumbdown:
    Ich habe keine AHZV.
    Gestern abend durft ich mal wieder angeschoben werden, weil ich IRRSINNIGER weise dachte, dass die Batterie 4Std standzeit angeklemmt aushält :whistling:
    Die Batterie ist übrigens ne 60Ah Varta Silverdynamic und nun sage und schreibe 7 Monate alt :shit:
    Ich würde ja auf durchgescheuerte Kabel tippen, aber dann wäre der Wert ja nicht bei konstanten 4-5A sondern würde doch je nach feuchtigkeit schwanken und nicht durch wiederholtes Starten auftreten, gell? Zum weinen ;(
    Aber danke für euer Interesse :thumbsup:
  • Nabend zusammen,

    eben nochmal durchgemessen. Immernoch 4,4 Ampere, ich hatte die Theorie, dass sich vielleicht etwas ändert wenn ich Alle Sicherungen und Relais komplett rausziehe und nicht gleich wieder reinstecke.
    War aber auch nur ein Schlag ins Wasser. Ohne jegliche Sicherungen oder Relais immernoch 3,9A bei doppelt verriegelter Tür. Ernüchternd :thumbdown:
    Kennt jemand eine Seite wo man Schaltpläne fürn Mondi bekommt? Wäre Superb! :phat:

    Greetings, Daniel
  • Hallo,
    ich weiß, der Threat ist schon alt, doch leider nicht eindeutig beantwortet.
    Auch ich habe mit meinem Mondeo 1,8 (125PS) Ghia Turnier ohne Schiebedach das Problem mit sporadischem Ruhestrom von 5A (vermutlich durch Erwärmung steigenden Widerstand) langsam abfallend auf 4,4 A wobei sich dieser Strom ebenfalls durch kein(e) einzelne Sicherung/Relais in den beiden Sicherungskästen unterbrechen lässt, dafür aber allein durch Ab- und wieder Anklemmen der Stromzufuhr (Batterie bzw. 10A-Netzteil als Ersatz zum testen) völlig normalisiert (200mA nach abschließen, 30mA nach Doppelschließung), ohne das Auto zwischenzeitlich zu bewegen. ein andermal taucht der Fehler nach weiterem Ab-/Anklemmen oder nach Fahrt spontan wieder auf und zieht über Nacht die Batterie (60Ah) leer. Ob die Lichtmaschine einen Fehlerstrom im Ruhezustand erzeugt, habe ich bisher nicht gemessen, jedoch hält sie die Ladespannung bei konstant 13,8V egal ob bei 700U/min oder 3000U/min.
    Es wäre schön Resultate der jenigen zu erfahren, die das Problem bereits hatten bzw hilfreiche Anregungen zu bekommen, ohne die Kabelbäume alle freilegen zu müssen.

    Gruß Axel
  • Grundsätzlich ist es möglich, dass eine Diode (des Gleichrichters im Regler der Lichtmaschine) nicht richtig sperrt, jedoch würde sie sich nicht mit dem nächsten Ab- und Anklemmen der Batterie reparieren. Der Fehler kann allenfalls ausgeblendet werden, wenn die Position des Ankers der Lichtmaschine zu den Kohle-Kontaktstiften dafür sorgen würde, dass die defekte Diode in dieser Position nicht angesprochen wird.
    Ich wil über Tag mal den Wagen (ohne Zündung) im eingelegten 5ten Gang langsam vorwärts schieben und somit die Lichtmaschine bewegen. Sollte sich dabei Fehlerstrom und Fehlerfreiheit mehrfach abwechseln, ohne dass die Batterie zwischenzeitlich Ab- und wieder angeklemmt wird, so wäre eindeutig, dass die Lichtmaschine eine Rolle bei dem Fehler spielt.

    Die 3 Dioden im Sicherungskasten neben der Batterie sind jedenfalls getestet und OK.
    Gehe ich recht in der Annahme, dass diese nur dazu da sind, einen gegenläufigen Stromimpuls von Relais beim ausschalten abzufangen um Halbleiterelektronik zu schützen ? Wenn "ja", dann sollten sie in entgegengesetzter Polung eingesteckt sein (Pfeil müsste dann auf Plus zeigen).
    Unabhängig von der Funktion könntet ihr mir aber mal sagen wie herum die eingesteckt sein müssten, um zu überprüfen ob einer der 4 Vorbesitzer da gemurkst hat (ich habe den Wagen erst vor kurzem bereits mit Fehler übernommen).

    Außer Lichtmaschine dürfte ja nur noch die Hauptstromzufuhr des Anlassers ab Werk ungesichert sein. Und da der Fehler über keine Sicherung der beiden Sicherungskästen läuft stellt sich die Frage: Gibt es vielleicht noch versteckte Sicherungen (in Säulen oder am Verbraucher selber) z.B. für Fensterheber oder Zentralverriegelung ?

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ChatAlligator ()

  • Ich habe die Stromstärke wie angekündigt heute bei sehr langsamer Bewegung von Motor/Lichtmaschine (ohne Zündung) mehrmals gemessen: Fehler ließ sich trotz Bewegung nicht reproduzieren.
    Da die Lichtmaschine also weder permanenten Fehler noch stellungsabhängigen Fehler reproduziert darf wohl ein Fehler an deren Gleichrichter/Dioden ausgeschlossen werden.

    Für einen Kriechstrom durch Nässe wäre am Auto eine Stromstärke von 4,4 bis 5 A ungewöhnlich hoch.
    Bleibt doch theoretisch also nur ein Kurzschluss an Leitungen (inklusiv Stecker) von Batterie zu Sicherungskästen, Lichtmaschine und Anlasser - oder habe ich da etwas vergessen ?

    Dafür ist ein neuer aufgetreten:
    Der Ruhestrom von 170-200 mA der Einfachschließung, der bis auf 15mA über die 50A-Sicherung im Zusatz-Sicherungskasten läuft, bleibt nun auch bei Doppelschließung (normal ca. 30 mA) erhalten.
    (Dabei finde ich die Bezeichnung "Zündung/Zündschloss" für diese Sicherung recht irreführend, da darüber alle Anzeigeinstrumente im Armaturenbrett inklusiv Radio laufen, der Motor jedoch auch ohne diese Sicherung tadellos gestartet werden kann.)

    Auto fängt mit "A" an und hört mit "O" auf

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von ChatAlligator ()

  • @Patrick4939 wenn sich der Fehler zeigt, dann mag "Stecker ziehen" ein recht eindeutiges Mittel seine Mittel sein die Lichtmaschine als Fehlerquelle zu entlarven oder auszuschließen. Heute hat er sich aber nicht gezeigt und gestern nur 2x am Vormittag (von ca. 30 Versuchen), während letzte Woche sich der Fehler etwa 10x (von 30 Versuchen) zeigte.
    Abgesehen davon habe ich gelesen, dass man für Arbeiten an der Lichtmaschine Rad+Radkasten demontieren muss, was ich mir bloß auf wagen Verdacht ehrlich gesagt noch ersparen wollte bis ich die defekte Pumpe der Scheibenwaschanlage instand setze (Flügelrad dreht nicht mit).

    @Bleichgesicht unabhängig davon, ob eine Diode einseitig sperrt oder komplett defekter Weise durchgängig ist, fließt Strom nur zwischen unterschiedlichen Potentialen, Das heißt, dass nicht nur die Lichtmaschine an der Batterie angeschlossen sein muss, sondern auch der Kontakt zwischen Kohle-Abnehmerstifte und der Kontaktflächen auf dem Anker zustande kommen muss.
    Ich konnte den Fehlerstrom heute nicht reproduzieren, was im Stillstand nicht nur an einer intakten (sperrenden) Diode liegen kann, sondern auch an eventuellen Verunreinigungen zwischen den Ankerkontakten und Kohlestiften hätte liegen können. Durch drehen des Ankers hätte dieser Kontakt aber trotzdem bald entstehen müssen und bei nicht sperrenden (defekten) Gleichrichter-Dioden zu mindest kurzzeitig den Fehlerstrom auftreten lassen, was jedoch nicht geschehen ist.

    Ich hasse Fehler, die nur sporadisch auftreten - man kann auch nach Reparatur selten sicher sein, seine Ursache beseitigt zu haben
  • moin
    Wir hatten bei unserem escort auch mal das Problem mit einer ständig leeren Batterie bzw einem kurzschluss. Dort gab es eine Leitung mit plus und minus welche unterhalb des wasserkasten verlegt war.
    Die Leitung sah aus wie von einem Ladegerät eines Gabelstappler, also als paralelleitung in der mitte verbunden.
    Wie auch immer das geht, jedenfalls hatte sich die Isolierung zum Teil zerlegt und die beiden Adern waren miteinander verschmolzen.

    Bastian
    Im Sommer mit der Schwalbe 4 mal Schalten bis 60 :thumbsup:
  • ChatAlligator schrieb:

    Die 3 Dioden im Sicherungskasten neben der Batterie sind jedenfalls getestet und OK.
    Gehe ich recht in der Annahme, dass diese nur dazu da sind, einen gegenläufigen Stromimpuls von Relais beim ausschalten abzufangen um Halbleiterelektronik zu schützen ? Wenn "ja", dann sollten sie in entgegengesetzter Polung eingesteckt sein (Pfeil müsste dann auf Minus zeigen).
    Unabhängig von der Funktion könntet ihr mir aber mal sagen wie herum die eingesteckt sein müssten
    Sicherungskasten Mondeo 2.jpg

    .......................
  • ChatAlligator schrieb:

    an eventuellen Verunreinigungen zwischen den Ankerkontakten und Kohlestiften hätte liegen können. Durch drehen des Ankers hätte dieser Kontakt aber trotzdem bald entstehen müssen
    Irrtum.
    Die Drehstomlichtmaschinen haben keine geteilten Kollektorflächen wie z.B. Gleichstromlichtmaschinen, sondern 2 unabhängige "Schleifbahnen" für die Kohlen des Reglers.
    Somit ist der Denkansatz in diese Richtung irrelevant ;)

    ChatAlligator schrieb:

    Abgesehen davon habe ich gelesen, dass man für Arbeiten an der Lichtmaschine Rad+Radkasten demontieren muss
    An den Pluskontakt kommt man beim Benziner auch von oben dran um den ab zu schrauben

    Dein Problem ist sehr verzwickt zu lösen. Ich persönlich würde in Richtung Zündschloßschalter suchen. Vielleicht ist da der Hund begraben.
    KFZ-Schlosser aus Leidenschaft - MK3 Kombi, 2.0 Benziner, geboren am 09.12.2004, EZ 01.2005
    Mein Verbrauch ich weiß, ich bin ein "Verbraucher" :D
    Hier ist ein Link zu der Firma in der ich arbeite
    kfz-service-jeserig.de/
    Wer aus der Nähe ist, kommt einfach mal vorbei

  • Danke, @jelu1a - so stecken die Dioden auch bei mir drin.

    Du hast Recht @Bleichgesicht, es war schon spät als ich die Soll-Polarität der Dioden beschrieb, so dass ich bei der Pfeilrichtung in Gedanken bei der Elektronenflussrichtung war, statt der technischen Stromrichtung. Habe meine Aussage daher entsprechend korrigiert. Aber gut bestätigt zu wissen, dass sie den gegenläufigen Stromimpus abfangen, der vom zusammenbrechen des Magnetfeldes der Relaisspulen beim ausschalten herrührt.

    OK @ruderbernd, wenn dem so ist war mein Denkansatz wirklich falsch, da ich von mehreren Sets ausging, bestehend aus le 3 Spulen, die im Kreis mit einander verbunden sind und an jeden der 3 Verbindungsstellen eine Kollektorfläche auf dem Anker bilden.
    Damit kann ich den Regler der Lichtmaschine endgültig ausschließen, sonst müsste sich der Fehler permanent zeigen.

    Bleiben also nur die Zuleitungen zu Sicherungskästen, Lichtmaschine und Anlasser (Alles andere hat ab Werk über Sicherungen zu laufen)
    Oder gibt es hier noch Zuleitungen, die Ausschließlich gegen Minus gesichert sind (also ein Massekontakt die Sicherung umgehen würde) ?
  • Vielen herzlichen Dank @ruderbernd !

    Da der Hauptfehler inzwischen noch nicht wieder aufgetaucht ist, kann ich momentan noch nicht weiter nach der Ursache prüfen, aber inzwischen habe ich einen Hauptverdächtigen:

    Ich bin bisher davon ausgegangen, dass Verbraucher an EINER abgesicherten Leitung hängen müssten, weshalb ich bei der Suche jede Sicherung EINZELN herausgezogen habe und keine Unterbrechung des Fehlerstroms gefunden habe.
    Letztens ist einmal der Fehlerstrom weggegangen, als ich am Radio (6000 CD) den Pin eingab, was ich für Zufall hielt, zumal es tadellos läuft.
    Heute sehe ich das anders:
    Es hat als Pluspol eine permanente Stromversorgung für Letzte Einstellung + Pin merken, eine Leitung zur Zündung, eine von der Armaturenbrettbeleuchtung und eine, um es nach abschalten der Zündung trotzdem wieder einschalten zu können und es werden NICHT ALLE Leitungen von der SELBEN Sicherung gesichert. Sollte INNERHALB des Radios ein Fehler 2 der Leitungen zusammenschließen, so kann jede beteiligte Leitung deren Sicherung einen unerlaubten Bypass zur anderen Leitung/Sicherung darstellen. Daher habe ich das Teil mal auf Verdacht ausgebaut. 5A Fehlerstrom auf 12V sind 60W die ganz schön heizen können. Und was soll ich sagen, die rechte Befestigungslasche der Frontblende ist an seiner Befestigungsschraube verschmort. Wenn das mal nicht ein eindeutiges Indiz ist ...
    Ich werde mir das jetzt mal genauer ansehen